Lantenhammer Obstbrände
ByAn der Natur muss nichts verändert werden, was sollten wir wohl auch an ihr verbessern können? Die Liköre und Brände aus unserem Hause wurden schon immer auf natürliche Weise gebrannt und destilliert. Daran werden wir auch in Zukunft festhalten. Ein aromatisches Bouquet und eine wohltuende Milde sind eben nur durch lange Lagerung zu erreichen. Deshalb genießen Sie die viel zu seltenen Augenblicke des „aktiven Nichtstuns“ mit unseren edlen Erzeugnissen und lassen Ihre Sinne davonschweben!
EDELBRÄNDE
Den besten Obstbrand nennen wir „Geist“. Solch ein Erzeugnis ist nur herzustellen, indem sortenreine Früchte aus Wildsammlung oder Vertragsanbau ausgewählt werden, die dann durch temperaturgesteuertes Vergären in Edelstahlbehältern, eine langsame und behutsame Destillation in Kupferkesseln durchläuft. Eine viele Jahre dauernde Lagerung in alten Steingutbehältern bewirkt, dass der „Geist“ zu dem wird, was der Liebhaber so an ihm schätzt. Ohne die Leidenschaft und Hingabe der Menschen, die dieses Produkt erschaffen, werden jedoch alle diese sinnvollen und notwendigen Maßnahmen keinen Erfolg bringen. Nur durch die Liebe zum Beruf wird man die nötige Perfektion erlangen, die dann einen Genuss mit allen Sinnen garantiert. Es ist sehr mühsam, alte Traditionen mit neuer, moderner Technik verbinden zu wollen. Verschiedene Generationen zusammenzuführen, erscheint manchmal aussichtslos. Uns ist das aber großartig gelungen und unsere Kunden bestätigen diese Feststellung. Wir verbinden frischen Saft mit feinstem Fruchtdestillat und erreichen dabei eine Vermählung in der reinsten Form, ohne die Natur manipulieren zu müssen.
LAGERUNG IN ALTEN STEINGUTBEHÄLTERN
Qualität, Sorte und Jahrgang bestimmen die Dauer der Lagerung. Die Lagertemperatur wird durch den Ton konstant auf 15°C gehalten. Vergleichbar mit einem Holzfass ist auch das Fass aus Ton atmungsaktiv. Dadurch ergibt sich pro Jahr ein Schwund von ca. 1,5%, der an die „Engel“ im bayerischen Himmel verloren geht. Doch diese Atmung ist es gerade, durch die das maximale Optimum der Qualität erreicht wird. Hier bestätigt sich wieder: „In der Ruhe liegt die Kraft“.
Williams Christ Birne (Lat. PYRUS COMMUNIS) Die Williamsbirnen, die wir verarbeiten, wachsen im Vintschgau bei Schlanders in Höhenlagen, sowie im Großraum Südtirol Bozener Becken. Aber auch das Gebiet Franken in der Gegend von Volkach hat große Bedeutung für unsere Erzeugnisse. Die Williamsbirnen stammen vorwiegend von älteren Bäumen, die von Hand gepflegt und geerntet werden. Der Brand erhält durch verschiedene Klimazonen und Terroirs seine intensive und Aufmerksamkeit erregende Struktur. Das behutsame Einmaischen ( nur durch Quetschung ) findet in den Gärbehältern mit Ansetzen von Reinzuchthefen statt. Die temperaturgesteuerte Vergärung geschieht bei etwa 18-20°C. Dieser Vorgang benötigt ca. drei Wochen. Dann folgt ein Zweifach-Brennverfahren mit Rauh- und Feinbrand in Kupferbrennblasen, die nicht mehr als 450 Liter fassen. Die Destillation verläuft langsam und es werden nur die sogenannten Mittelläufe, also die Herzstücke, mit etwa 70% Vol. verwendet. In atmungsaktiven alten Steingutfässern mit bis zu 1000 Litern Fassungsvermögen lagern die Brände je nach Sorte und Jahrgang ca. 2 Jahre. Steingut besitzt eine ähnliche Atmungsaktivität wie Barriques. Aber anders als bei Barriques, geben die Steingutbehälter keinen Geschmack an den Inhalt ab. Der Alkoholschwund in den Fässern beläuft sich im Jahr auf ca. 1,5%. Während der Verarbeitung wird mittels Quellwasser auf Trinkstärke zurückgestellt. Dieses Quellwasser stammt aus der „Bannwald-Quelle“ am Fuße der Schlierseer Berge. Bei 2°C erfolgt die Filterung, danach die Abfüllung in Flaschen. Unser Williamsbirnenbrand hat eine birnig-duftende Sensorik und ist weich und aromatisch mit einem wunderbaren Nachklang. Er ist als Digestif nach Fischgerichten oder hellem Fleisch ideal geeignet. Von ihm geht Fruchtigkeit, Frische und ein faszinierender Duft aus.