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Bielle Rum

Möchte man sich einen Rum zu Gemüte führen, der nicht von einer der Hochburgen kommt und als Geheimtipp unter Kennern gepriesen wird, dann wird man beim Bielle Rum fündig. Die Marke steht für Rhum Agricole, wie man ihn von französischen Überseedépartments kennt und wie er verführerischer kaum sein könnte.
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Seine Heimat ist die Insel Marie-Galante, die eines der Eilande innerhalb der karibischen Kleinen Antillen ist und als "Land der 100 Mühlen" bezeichnet wird. Das kommt daher, dass auf der zu Guadeloupe gehörenden Insel schon Mitte des 17. Jahrhunderts im großen Stile in den Anbau von Zuckerrohr und dessen Verarbeitung investiert wurde. Größtenteils gibt es die Mühlentürme zum Auspressen des Zuckerrohrs nicht mehr, doch der Bielle Rum wird noch immer nach altbewährter Tradition hergestellt.

Charakteristisch für den Bielle Rum ist, dass er als typischer Rhum Agricole aus frischem Zuckerrohrsaft gewonnen wird. Man kann sich u. a. für einen weißen Blanc entscheiden, der in Fassstärke abgefüllt nach Frankreich verschifft und dort abgefüllt wird. Er überzeugt mit der frischen Süße von Zuckerrohr, einem vollen, leicht grasigen Geschmack und uneingeschränkter Mixbarkeit. Wählt man den fünf Jahre gereiften Vieux, darf man sich auf holzige, ganz leicht fruchtige und runde Noten freuen, da der Rum in Bourbonfässern vorreifen konnte und anschließend in Cognacfässern seinen letzten Schliff erhielt. Der Bielle Rum Ambre stellt das Zwischending zwischen beiden Produkten dar und spricht sowohl Kenner als auch Einsteiger an. Extra charmant gibt sich der mehrfach prämierte Brut de Fut, der eine hocharomatische, nuancenreiche Jahrgangsabfüllung ist. Er hat es wie seine Verwandten verdient, eine Chance zu bekommen.