Bruichladdich Whisky

Geht es um Whisky aus Schottland, dann darf man auf keinen Fall die Rechnung ohne den Inselwhisky machen, der auf der Insel Islay in den Hebriden hergestellt wird. Und bei jenem führt kein Weg an der Bruichladdich Distillery vorbei, die zu den allseits bekannten und international erfolgreichen Destillerien gehört. Kennzeichnend für Bruichladdich Whisky ist, dass er einen typischen Inselcharakter entfaltet, dabei aber auch individuelle Züge aufweist und somit Wiedererkennungswert bietet. Fans von Islay Malt kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Einsteiger.
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Beliebter Bruichladdich Whisky von der Insel Islay

Die Brennerei Bruichladdich ist schon seit mehr als 125 Jahren erfolgreich und verdankt ihren Namen der gleichnamigen Ortschaft auf Islay. Etabliert wurde sie 1881 von drei Brüdern mit einem findigen Gespür für Scotch mit dem gewissen Etwas. Schon damals wirkte sich der Standort am Rande von Loch Indaal positiv auf die Produktion aus. Die Destillerie Bruichladdich galt damals als eine der modernesten ihrer Art und war zudem einer der wenigen Betriebe, die von Grund auf neu als Whiskybrennerei konstruiert wurden. Noch heute verlässt man sich auf einige der damaligen Brennapparate. Gegenwärtig schafft es der Hersteller auf ein jährliches Produktionsvolumen von 1,5 Millionen Litern. Damit agiert die Bruichladdich Distillery zwar im kleinen Stile, doch sie hat viel Aufmerksamkeit verdient. Je zwei wash stills und zwei spirit stills sind in Betrieb. Das Wasser bezieht man von einer Quelle auf der Octomore Farm. Eben jene leiht einer Produktserie ihren Namen, die Kenner in helle Begeisterung versetzt.

Der Bruichladdich Octomore Whisky steht für stark getorften Genuss mit einem hohen Phenolgehalt. Er zeigt sich als Peated Whisky von der sehr rauchigen Seite und wird in regelmäßigen Editionen mit geringfügigen Unterschieden abgefüllt. Generell gilt Bruichladdich Whisky zwar als inseltypisch, aber auch als besonders. Bis Mitte der 90er-Jahre verließ sich der Betrieb nämlich auf ungetorfte Gerste und unterschied sich damit von den benachbarten Destillerien. 2001 wurde die aktuell zum Spirituosenkonzern Pernod Ricard gehörende Brennerei neu eröffnet, und seither experimentiert man manchmal mit getorftem Whisky und mit den Fässern für die Lagerung.

Weiterführende Informationen zum Bruichladdich Single Malt Scotch Whisky

Nicht nur Octomore Whisky, sondern auch Port Charlotte Whisky von Bruichladdich steht inzwischen für rauchigen Whisky, bei dem die Gerste über einem Torffeuer gedarrt wurde. Von ihm heben sich die regulären Abfüllungen an Single Malt ab, die sich von der fruchtigen und leicht maritimen Seite zeigen. Es ist bemerkenswert, dass der Hersteller sich seit einigen Jahren darauf konzentriert, nur Gerste einer speziellen Sorte oder aus einer bestimmten Region oder von der Insel selbst zu verwenden. Das wird dann explizit in der Produktbezeichnung erwähnt. Der Spitzname der Marke ist The Laddie", und darauf spielt der empfehlenswerte Bruichladdich The Classic Laddie Whisky in der schönen Verpackung an. Der Bruichladdich Bere Barley 2008 Single Malt Whisky zählt zu den etwas experimentelleren Sorten an Scotch, ebenso wie der Bruichladdich Port Charlotte Barley Whisky. Einige der Single Malts werden mit erhöhtem Alkoholgehalt zugänglich gemacht, andere als Sondereditionen abgefüllt. Der getorfte Whisky kann es mit den Konkurrenten aus dem Süden der Insel aufnehmen, u. a. mit Ardbeg, Laphroaig und Lagavulin.

Hier können Sie noch mehr zum Bruichladdich Whisky erfahren:

https://www.bruichladdich.com/