Hendricks Gin

Was passiert, wenn ein renommierter Whiskyhersteller aus Großbritannien einen Gin produzieren möchte? Großartiges, wie der Hendricks Gin aus England auf eindrucksvolle Weise vor Augen führt. Der Top Seller hebt sich deutlich von der zahlreich vorhandenen Konkurrenz ab und stellt sogar Kenner zufrieden.
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Hendricks Gin aus Schottland - Die Geschichte

Hinter dem Hendricks Gin steckt kein Geringerer als die Firma William Grant & Sons. Wer sich auch nur ein bisschen mit Scotch Whisky auskennt, wird hier hellhörig, denn die Familie Grant ist seit Jahrhunderten dick im Geschäft. Zahlreiche Brennereien wurden einst von Grant selbst im 19. Jahrhundert ins Leben gerufen, und viele mehr gerieten im Laufe der Zeit unter seine Kontrolle. Wer nach Whisky aus Schottland sucht, kommt um das Unternehmen nicht herum. Umso interessanter ist es, dass mit dem Hendrick's Gin ein Wacholderschnaps aus so ganz anderen Zutaten und mit anderer Herstellung veröffentlicht wurde. Im späten 20. Jahrhundert, genauer gesagt, im Jahre 1999, brachte William Grant & Sons zum ersten Mal den schottischen Gin auf den Markt, um damit ein Experiment zu wagen. Seither gab es kein Zurück für das Qualitätsprodukt.

Hendricks Gin, Schottland. Anders als artig. Voller Charakter.

Was die Destillate so deutlich vom Rest unterscheidet? Auf jeden Fall die Herstellungsweise. Die Destillerie aus Schottland verlässt sich nämlich auf zwei alte, untypische Brennapparate. Da wäre zum einen der Carter-Head still, der Mitte der 20er-Jahre konstruiert wurde und von dessen Bauart auf der ganzen Welt nur sehr wenige Modelle existieren. Daneben verlässt man sich auf einen kleinen pot still (Brennkessel aus Kupfer). Dieser Bennet still wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und liefert komplett andere Ergebnisse. Die Botanicals wandern in den Brennapparat und kommen dank dessen geringem Fassungsvermögen eng mit dem Alkohol in Kontakt. 24 Stunden lang mazerieren sie im Destillat, bevor der Brennvorgang im Bennet still beginnt. Das Ergebnis ist ein schweres, öliges Destillat mit ausgeprägten Wacholdernoten. Bei der Destillation per Carter-Head still hingegen wird die Technik der Dampfinfusion genutzt, bei der die Botanicals nicht bei großer Hitze quasi ausgekocht werden, um ihre Aromastoffe abzugeben, sondern diese durch aufsteigende Dämpfe sanft herausgelöst werden. So entsteht ein floraler, leichter, beinahe sanfter Gin. Beide separat gewonnenen Destillate werden per Blending miteinander vermählt und dann mit den zwei charakteristischen Zutaten - der Essenz von Salatgurken und der Essenz von Rosenblättern - angereichert. Der hochwertige Hendricks Gin dankt die Mühe mit seiner unnachahmlichen Persönlichkeit.

Produktinformationen zum Hendricks Gin, Schottland:

Es ist nicht nur die ausgeklügelte, kompliziere Produktionsweise, die den Hendrick's Gin auszeichnet, sondern auch die Beigabe der zwei letzten Botanicals. Die Rosenblätter und Gurken kommen deutlicher zum Vorschein als die übrigen pflanzlichen Komponenten. Aroma und Geschmack sind von ihnen geprägt, wobei man auch auf Wacholder, Früchte, Gewürze und Kräuter stößt. Der legendäre Hendricks Gin macht nicht zuletzt dank seiner dunklen, nostalgischen Apothekerflasche auf sich aufmerksam. Er wurde bei der "San Francisco World Spirits Competition" mehrfach mit Gold und Doppelgold ausgezeichnet. Vom "Beverage Testing Institute" gab es 2010 sagenhafte 95 Punkte. Bei "The Gin Masters (The Spirits Business) 2014" erhielt der Wacholderschnaps in der Kategorie "Super Premium Gin" Silber. Das erfrischende Trinkerlebnis eignet sich zum Mixen wie zum puren Genuss.

Weiterführende Informationen zum Hendrick's Gin finden Sie hier:

https://us.hendricksgin.com/