Die großen Rum & Co ADVENTS-DEALS ab 01. Dezember! Zu den Angeboten →

Jameson Whiskey

Am John Jameson Irish Whiskey führt kein Weg vorbei, denn er wird von vielen als Inbegriff des irischen Whisky Genusses angesehen. Jameson Whiskey aus Irland steht für all das, was die Spirituosen des Landes auf der ganzen Welt so beliebt gemacht hat und sie für das Mixen von etlichen Longdrinks und Cocktails prädestiniert. Was ist sein Erfolgsgeheimnis, und wie trinkt man die kultige Ikone am besten?

Weiterführende Informationen zum Jameson Whiskey finden Sie hier: https://www.jamesonwhiskey.com/de/

Weiterlesen

15 Artikel

Dein Jameson Whiskey Ratgeber

  1. Die Marke Jameson: Ihre Geschichte
  2. Wie wird der Jameson Whiskey hergestellt?
    a. Ist er ein Single Malt?
    b. Ist er ein guter Whisky?
  3. Das Jameson Sortiment: Vielfältig & Einzigartig
    a. Wie schmeckt er?
    b. Die Klassiker
    c. Empfehlungen & besondere Abfüllungen
  4. Lagerung & Aromen: Was macht den Jameson so besonders?
  5. Wie trinkt man Jameson Whiskey?

Die Marke Jameson: Ihre Geschichte

Im Jahre 1780 erblickte der John Jameson Irish Whiskey das Licht der Welt. Ins Leben gerufen wurde die Destillerie in der Landeshauptstadt Dublin von John Jameson. Der eigentliche Name der Whiskeybrennerei war Bow Street Distillery.

Interessanterweise handelte es sich beim 1740 geborenen John Jameson um einen Schotten, der in eine irische Familie eingeheiratet hat und es sich in den Kopf setzte, die in seinem Heimatland untrennbar zum Leben dazu gehörende Spirituose in seiner neuen Wahlheimat bekannt und beliebt zu machen.

Das Motto der angesehenen Jameson Familie war "Sine Metu", aus dem Lateinischen übersetzt "Ohne Furcht". Genauso furchtlos setzte Jameson seinen Plan in die Tat um. Er war zu Lebzeiten persönlich für die Auswahl des Getreides verantwortlich. Auch die Methode, den Whiskey dreimal - statt wie in Schottland zweimal - zu destillieren, ist auf den Firmengründer zurückzuführen.

Nach dem Gründer der Brennerei übte sein Sohn, John der Zweite, einen positiven Einfluss auf den John Jameson Irish Whiskey aus. Nicht nur erweiterte er die Produktionsanlage zu einer der größten in ganz Irland, sondern er gab seine Leidenschaft für den Irish Whiskey wiederum an seinen Sohn weiter.

John der Dritte verschrieb sich ebenfalls mit Leib und Seele dem John Jameson Irish Whiskey und verwandelte ihn Ende des 19. Jahrhunderts zu einer der größten und renommiertesten Whiskeymarken weltweit.

Bis in die 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts hinein wurde der Whiskey von Jameson in der Bow Street Distillery hergestellt. Danach verlegte man die Produktion nach Cork. Man wurde im Laufe der Unternehmensgeschichte zwar Teil der Irish Distillers Group und damit des Portfolios von Pernod Ricard, doch die einstigen Prinzipien und Verfahren wurden am Leben erhalten.

Das erklärt, warum der vorzügliche John Jameson Irish Whiskey sich traditionell und unverwechselbar gibt.

Wie wird der Jameson Whiskey hergestellt?

Beim legendären Jameson Whiskey handelt es sich um einen Blend. Das bedeutet, dass er als Verschnitt aus Grain Whisky und Malt Whiskey produziert wird. Grain Whiskey ist die Bezeichnung für Destillate aus ungemälztem Getreide. Malt Whisky hingegen betitelt Destillate, die aus gemälzter Gerste gewonnen werden. In beiden Fällen wird das Gerstenmalz vor der Verarbeitung zu einer Maische regulär in geschlossenen Darren getrocknet.

Im Gegensatz zu so manch einem Scotch Whisky aus Schottland ist irischer Whisky von Jameson also nicht getorft, weil er nicht mit Torfrauch in Berührung kommt. Zur Gerste aus dem regionalen Anbau gesellen sich andere Getreidesorten wie französischer Mais. Das Wasser für die Produktion liefert der Fluss Dungourney, der durch das Gelände der Midleton Distillery fließt.

Der Getreide als Rohstoff wird mit Wasser vermischt und zu einer Maische verarbeitet. Anschließend geht es an drei Brennvorgänge, denn als typisch irischer Whiskey wird jeder Jameson dreimal destilliert. Auch das ist ein Unterschied zu schottischen Whiskys, die in der Regel zweifach destilliert sind.

Nach der dreifachen Destillation wandert der New Make für Jameson Whiskey in Fässer aus Eichenholz. Sie werden sowohl aus den USA als auch aus Europa bezogen. Ein Markenzeichen von Jameson Whiskey ist nämlich, dass er in unterschiedlichen Fassarten reifen darf. So mag die Lagerung je nach Produkt in Fasstypen wie ehemaligen Bourbonfässern, Sherryfässern oder Portweinfässern stattfinden.

Der Master Blender der Destillerie vermählt die Destillate mit unterschiedlichen Reifegraden und aus verschiedenen Fässern schließlich zum finalen Blended Whiskey. So entsteht Irish Whiskey, der bestimmte erwünschte Charakterzüge aufweist und zudem pro Abfüllung/Charge/Produktlinie einen möglichst gleichbleibenden Geschmack bietet. Jameson Whiskey wird in der Regel aus diesem Grund auch mit Zuckercouleur gefärbt.

Ist er ein Single Malt?

Wie bereits erwähnt, kommt Jameson Whiskey als Blend auf den Markt. Das bedeutet, dass es sich nicht um Single Malt handelt, bei dem lediglich Destillate aus gemälzter Gerste verwendet werden.

Die Midleton Distillery übernimmt die Verantwortung für die Herstellung von Jameson Whisky und stützt sich dabei noch immer auf die alten Rezepte und Methoden wie zu Ende des 18. Jahrhunderts. Zwar handelt es sich um eine der modernsten Brennereien, doch auch handwerkliches Geschick fließt in die Produktion von Jameson Whiskey ein. Die Fassbinder, Brenner und Blender arbeiten zusammen, um den beliebten Klassiker in vielen Sorten zu veröffentlichen.

Ist er ein guter Whisky?

Auf diese Frage gibt es keine einzig richtige Antwort. Immerhin entscheidet auch immer die persönliche Vorliebe darüber, ob man einen Whisky als gut empfindet oder nicht. Für den Jameson Whiskey spricht, dass er mit viel Liebe zum Detail hergestellt wird.

Trotz der riesigen Produktionsmengen und des breit gefächerten Angebots achtet die Firma auf hohe Qualität. Hinzu kommt, dass es sich um traditionelle Blends handelt, bei denen dieselben Standards aufrechterhalten werden. Ebenso wird Jameson Whiskey in der Regel als mild, weich und harmonisch empfunden, was positiv zu bewerten ist.

In Kennerkreisen wird manchmal Single Malt bevorzugt und Blend ein wenig belächelt oder als nicht so edler Tropfen für die breite Masse abgetan, aber davon sollte man sich als Kunde nun wirklich nicht beirren lassen. Immerhin machen zahlreiche hohe Bewertungen und Medaillen bei internationalen Spirituosenwettbewerben deutlich, dass in dem mehrfach prämierten und allseits beliebten Jameson Whiskey aus Irland ein tolles Potenzial steckt. Gerade weil er eine große Zielgruppe anspricht und vielseitig einsetzbar ist sowie Abwechslung bietet, genießt Jameson Irish Whiskey eine so hohe Popularität.

Das Jameson Sortiment: Vielfältig & Einzigartig

Die Säulen des Erfolgs sind beim Jameson Whiskey unleugbar die feinen Rohstoffe - Gerste, Mais und pures irisches Wasser - sowie die dreifache Destillation. Letzterer Vorgang in den drei Brennanlagen wash still, feint still und spirit still macht den Whiskey weicher und milder als seine Wettbewerber.

Nach dem Brennvorgang werden die Malt Whiskys und Grain Whiskys einer Reifelagerung im Eichenfass unterzogen. Bourbonfässer kommen ebenso zum Einsatz wie Fässer, in denen zuvor Portwein oder Sherry abgefüllt worden war. So entsteht ein Sortiment an vortrefflichem John Jameson Irish Whiskey, wie er international mehrfach prämiert wurde.

- Der 12 Jahre alte Jameson Whiskey wurde mit über 90 Punkten bewertet und gewann bei der "San Francisco International Spirits Competition" mehrmals Gold.
- Der 18 Jahre gelagerte Jameson Irish Whiskey ist ebenso angesehen und formvollendet.
- Der klassische John Jameson Irish Whiskey mit süßlichen, blumigen bis holzigen Noten, der mit Harmonie und Geschmeidigkeit punktet, und
- der Jameson Gold Reserve Whiskey runden das Sortiment ab.

Wie schmeckt er?

Im Hinblick auf das Aroma und den Geschmack von Jameson Whisky sollte man keine allzu pauschalen Angaben machen. Immerhin lassen sich von Abfüllung zu Abfüllung interessante Gemeinsamkeiten und Unterschiede beobachten. Alles in allem lässt sich der Charakter von Jameson Irish Whiskey als vergleichsweise sanft und harmonisch beschreiben.

Auf einen alkoholischen Biss verzichtet er komplett, meist auch auf eine allzu ausgeprägt Gewürze. Blumige und fruchtige Noten, eine gewisse jugendliche Frische und ein süßlicher Unterton von Holz ziehen sich wie ein roter Faden durch die Jameson Whiskey Sorten hindurch.

Die Klassiker

In der Regel unterteilt sich das Sortiment von Whisky Herstellern in die sogenannte Core Range und in weitere Abfüllungen. Bei Ersterer handelt es sich um das Kernsortiment mit den klassischen Aushängeschildern. Sie werden regulär produziert und blicken meist auf eine jahrzehntelange oder sogar jahrhundertelange Erfolgsgeschichte zurück.

Beim Jameson Irish Whiskey handelt es sich dabei um das namensgebende Aushängeschild, den Jameson Caskmates, den Jameson Black Barrel und den Jameson Crested Ten. Dieses Quartett spricht sowohl Einsteiger als auch Kenner an und ist in aller Munde.

Was den Jameson Caskmates Irish Whiskey Stout Edition oder IPA Edition angeht, so verbringt er einen Teil seiner Ruhephase in ehemaligen Bierfässern der benachbarten Francisan Well Brewery und gibt sich komplexer sowie kraftvoller als der Jameson Original. Kakao, Hopfen, Marzipan und Karamell gesellen sich zu den fruchtigen Hauptnoten.

Beim reichhaltigen Jameson Crested Ten hingegen darf man sich auf deutliche Sherrynoten einstellen. Und mit dem Jameson Black Barrel aus einem extra stark ausgekohltem Holzfass gönnt man sich ein hoch aromatisches, würziges Produkt mit Röstaromen sowie saftigen Tropenfrüchten.

Einige moderne Neuheiten wie Jameson Lively, Jameson Round und Jameson Bold verweisen mit ihrem Namen darauf, welche Art von Genuss zu erwarten ist.

Empfehlungen & besondere Abfüllungen

Lust auf Abwechslung? Dann bietet die Destillerie spannende Sonderserien und limitierte Abfüllungen. Wie wäre es z. B. mit der treffend benannten Whisky Maker's Serie, bei der jede Abfüllung für einen wichtigen Schritt in der Herstellung von Jameson Irish Whiskey steht?

Hier wartet Premium-Genuss darauf, dass man dem beeindruckenden Erbe der Brennerei Tribut zollt. Abfüllungen wie Jameson The Blender's Dog sowie Jameson The Cooper's Croze sind Teil dieser Produktlinie und besitzen jeweils einen besonderen Charakter.

Mindestens ebenso vielversprechend sind die Limited Editions wie der einmal im Jahr zum Saint Patrick's Day veröffentlichte Jameson St. Patricks Day mit stylischem Design. Er genießt inzwischen Kultstatus.

Auch der hochprozentige Jameson Bow Street 18 Jahre voller Anspruch und Finesse wird von Whiskyfans geschätzt, wobei er für manche sogar der beste irische Whiskey ist.

Lagerung & Aromen: Was macht den Jameson so besonders?

Welche Geschmacksnoten und Aromen man bei Jameson Whiskey genau beobachten kann, das hängt unter anderem von den verwendeten Fässern ab. So bemerkt man beispielsweise Vanille von den Bourbonfässern oder Trockenobst von den Sherryfässern.

Eben jenes Experiment mit verschiedenen Fassarten stellt sicher, dass sich die Blends sowohl von der vielschichtigen als auch von der harmonischen Seite zeigen. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten beschränkt sich die Firma beim Jameson Irish Whiskey nicht nur auf jene beiden üblichen Fasstypen, sondern lässt z. B. auch ehemalige Portweinfässer oder Bierfässer zum Einsatz kommen.

Die Sonderserie Jameson Caskmates führt eindrucksvoll vor Augen, dass es sich lohnt, der Kreativität freien Lauf zu lassen. Außerdem kommen je nach Abfüllung unterschiedlich stark ausgebrannte Eichenfässer zum Tragen, was sich ebenfalls auf die Farbe, das Aroma und den Geschmack auswirkt. Ein Paradebeispiel hierfür ist der Jameson Black Barrel als charakterstarker irischer Whiskey voller Wiedererkennungswert.

Wie trinkt man Jameson Whiskey?

Wie bei den meisten Spirituosen kommt es auch beim Jameson Whiskey richtig trinken darauf an, um welches Produkt es sich genau handelt. Die besonders lang gelagerten Premium-Produkte verdienen es, in aller Ruhe pur genossen zu werden.

Die Klassiker aus dem Sortiment hingegen mögen es auch, wenn man sie "on the rock", also mit Eis, trinkt. Man sollte hierbei bedenken: Je kühler die Trinktemperatur, desto mehr betont man die Frische, desto weniger einzelne Aromen bemerkt man jedoch auf der anderen Seite.

Davon einmal abgesehen gibt es eine Vielzahl von James Longdrinks und Cocktails, die sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene ansprechen. Zu den beliebten Jameson Cocktails zählt die denkbar einfache Kombination mit Soda und Orange oder Ingwer und Limettensaft.

Auch als Whisky Sour oder im Irish Coffee überzeugen die Spirituosen auf ganzer Linie. Während für den puren Genuss ein passend geformtes Nosing-Glas wichtig ist, eignen sich darüber hinaus reguläre Tumbler und Whiskygläser oder eben ein passendes Cocktailglas oder Longdrinkglas.

Wer Lust auf leckere Cocktails mit Jameson Whiskey hat, dem mangelt es nicht an Auswahl. Bekannte Beispiele sind unter anderem:

- Jameson Old Fashioned,
- Irish Gold,
- Irish Martini,
- Irish Mule,
- Luck of the Irish,
- Irish Tea Party oder
- Irish Winter.

Nicht das richtige gefunden? Wir beraten dich gerne.