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Liköre
„Statt Bedenken: Likörchen schenken! - Cheers!“
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Wer auf der Suche nach Likören ist, ist bei Rum&Co genau richtig. Ob Sie einen würzigen Kräuterlikör, einen süßen Fruchtlikör, einen cremigen Sahnelikör oder ein edles Rum-Elixier suchen – bei uns werden Sie fündig. Unser Fokus liegt darauf, Ihnen die besten Liköre anzubieten, die sowohl Kenner als auch Neulinge begeistern.
Likör – so vielfältig und variabel
Jetzt wird’s kurz fachlich: Was macht einen Likör eigentlich zum Likör?
Per EU‑Definition ist ein Likör eine Spirituose mit mindestens 100 g Zucker je Liter und einem Alkoholgehalt von mindestens 15 % vol. Seine charakteristischen Aromen stammen aus Früchten, Kräutern, Nüssen, Gewürzen oder Sahne. Der vergleichsweise milde Alkoholgehalt macht ihn zum idealen Begleiter für Cocktails oder den puren Genuss.
Likör oder Liqueur? Cream, Crème oder Limes?
Der Begriff „Liqueur“ ist lediglich die französische Schreibweise. Spezielle Unterkategorien tragen Zusätze:
- Cream Likör / Crème Likör: Sahne‑ oder Milchbasis, z. B. Irish Cream.
- Limes: besonders fruchtiger, leicht eingedickter Likör mit hohem Fruchtanteil.
- Crème de … : sehr süß, dichter Körper (Mind. 250 g Zucker pro l).
Likörsorten im Überblick
Hier findest du einen schnellen Einstieg in unsere wichtigsten Likör Sorten. Ein Klick führt dich direkt zur gefilterten Auswahl:
- Rum Likör – süßlich, oft mit Vanille oder Schokolade verfeinert.
- Eierlikör – cremig, perfekt zu Kuchen oder Dessert.
- Kaffeelikör – ideale Basis für Espresso Martini & White Russian.
- Orangenlikör – essenziell für Margarita & Cosmopolitan.
- Whiskylikör – malzige Tiefe trifft Honigsüße.
- Nusslikör – geröstete Haselnuss oder Mandel, wunderbar zum Kaffee.
Natürlich führen wir darüber hinaus leckere Liköre wie Honiglikör, Brombeerlikör oder exotische Spezialitäten, die jede Hausbar bereichern.
👍Likör-Empfehlung: Top 10 - Unsere persönliche Likör Auswahl
Rum Likör
Der Rum Likör kombiniert die natürliche Melasse‑Süße von Rum mit Aromen wie Vanille, Schokolade oder Kokos. Mit rund 20–30 % vol Alkoholgehalt bleibt er angenehm mild, liefert aber genügend Tiefe, um Desserts zu verfeinern oder im Mai Tai einen karibischen Akzent zu setzen. Ideal für Genießer, die Süße und Würze ausgewogen schätzen.
Wissenswertes
- Gereifter Blend‑Rum liefert milde Holz‑ und Karamellnoten, weißer Rum betont tropische Frische.
- Gesetzlich sind 100–250 g Zucker je Liter erlaubt; mehr Zucker = sirupartige Textur (Creme-Liköre).
- Die natürliche Farbe stammt überwiegend vom Fassrum – Farbstoffe sind selten nötig.
- Gekühlt serviert treten Schoko‑ und Gewürzaromen stärker hervor, ideal als After‑Dinner‑Drink.
Eierlikör
Cremig, samtig und unverwechselbar: Eierlikör vereint Eigelb, Zucker, feinen Alkohol und oft einen Hauch Vanille. Sein dichter Körper macht ihn perfekt zum Backen, als Topping auf Eis oder pur im Schnapsglas. Mit typischen 17–20 % vol passt er wunderbar in die Winterzeit, schmeckt aber auch gekühlt als sommerlicher Dessert‑Shot.
Wissenswertes
- Laut deutscher Verordnung müssen mind. 140 g Eigelb pro Liter enthalten sein.
- Pasteurisierung bei ca. 60 °C verleiht die dichte, seidig‑gelbe Konsistenz.
- Ungeöffnet bis zu 12 Monate haltbar; offen im Kühlschrank binnen 6 Monaten genießen.
- In Waffelbechern oder mit Pralinen serviert: ein cremiger Genuss für besondere Anlässe.
Kaffeelikör
Intensiver Espressoduft trifft süße Eleganz: Kaffeelikör liefert Röstaromen und leichte Bitternoten, ohne dabei zu herb zu werden. Bei 20–25 % vol bringt er Fülle in Klassiker wie Espresso Martini, B‑52 oder White Russian. Pur auf Eis serviert, entfaltet er sein vollmundiges Geschmacksprofil besonders schön.
Wissenswertes
- Als Backzutat ideal für Tiramisu, Brownies oder Likör-Tortenfüllungen.
- Ein 30‑ml‑Shot enthält weniger Koffein als ein Espresso – ideal für Late‑Night‑Drinks.
- Brauner Rohrzucker hebt karamell Noten stärker hervor als weißer Zucker.
- Harmoniert exzellent mit Rum Likör oder Cream Likör in Dessert‑Cocktails.
Orangenlikör
Vom Curaçao bis zur Triple Sec – Orangenlikör schenkt Drinks wie Margarita, Cosmopolitan und Sidecar eine leuchtend fruchtige Note. Bitter‑ und Süßorangenschalen verleihen einen ausgewogenen Citrus‑Kick, während 30–40 % vol die Balance zwischen Süße und Frische sichern. Unverzichtbar für jede Cocktail‑Bar.
Wissenswertes
- Farblose Varianten (Triple Sec) sind ideal für transparente Cocktails.
- Auch als Finish über Sorbets oder Obstsalat einsetzbar – für Zitrusfrische mit Kick.
- Typisch sind 30–40 % vol Alkohol; genug Power zum Flambieren von Crêpes Suzette.
- Niedriger Zuckergehalt (ca. 200 g/l) sorgt für klare, nicht sirupartige Textur.
Whiskylikör
Whiskylikör vereint malzige Tiefe mit Honig‑ oder Kräutersüße. Durch den niedrigeren Alkoholgehalt (ca. 35 % vol) im Vergleich zu Whisky wirkt er angenehm weich, ohne die typischen Getreide‑ und Eichenfassnoten zu verlieren. Ein Schuss in Heißgetränken oder pur bei Zimmertemperatur unterstreicht seine geschmeidige Eleganz.
Wissenswertes
- Wird meist mit Single Malt oder Blended Whisky hergestellt – je nach gewünschtem Geschmacksprofil.
- Süße mildert torfige Rauchigkeit, macht ihn zugänglich für Einsteiger.
- Als Zutat in Schokoladentrüffeln oder Desserts sorgt er für edle Tiefe und feine Süße.
- Lagerung bei Zimmertemperatur empfohlen – Kälte kann Aromen dämpfen und Konsistenz verändern.
Nusslikör
Geröstete Haselnuss, Mandel oder Walnuss liefern das nussige Fundament: Nusslikör begeistert mit warmem, leicht karamelligem Aroma. Mit 20–30 % vol passt er hervorragend zu Kaffee, auf Vanilleeis oder in süße Cocktail‑Kreationen. Probier ihn im Old Fashioned als kreativen Twist!
Wissenswertes
- Trockenrösten bei ~150 °C intensiviert Aroma und Farbe der Nüsse.
- Natürliche Nussöle können sich absetzen – vor dem Servieren kurz schütteln.
- Beliebt in winterlichen Rezepten wie Nuss‑Punsch oder als Verfeinerung von Bratäpfeln.
- Für Allergiker gibt es entölte Varianten mit stark reduziertem Allergen-Potential.
Geschichte & Herstellung
Bereits im Mittelalter setzten Apotheker Kräuter in Alkohol an, um medizinische Elixiere zu gewinnen – die Urform des Kräuterlikörs. Später verfeinerten italienische Mönche die Kunst, während die Karibik mit Rum im Likör neue Maßstäbe setzte.
Modern betrachtet gibt es zwei Hauptverfahren:
- Mazeration: Kräuter, Früchte oder Nüsse ziehen wochenlang in Neutralalkohol, der anschließend gesüßt wird.
- Destillation: Die aromatisierten Alkoholdämpfe werden wieder verflüssigt und danach mit Zucker oder Sirup ergänzt.
Eine kurze Lagerung harmonisiert die Aromen und sorgt für ausgewogenen Geschmack.
Rezepttipp aus dem Schnapsblatt
Leckeres Eierlikör Rezept zum Selbstmachen
Gib Eigelb und Zucker in eine Schüssel und schlag mit einem Handrührgerät oder Schneebesen schaumig schlagen. Erhitze Milch und Sahne in einem Topf, bis sie fast kochen. Jetzt langsam die heiße Milch-Sahne-Mischung zur Eier-Zucker-Mischung geben und dabei ständig rühren. Dann den Alkohol hinzufügen und gut verrühren.
Optional kannst Du noch das Mark einer Vanilleschote hinzufügen und unterrühren.
Du solltest den Eierlikör danach in eine gereinigte und trockene, gut verschließbare Flasche füllen und im Kühlschrank aufbewahren.