Maison Lillet

Die Franzosen haben den Wein in seinen vielen Formen und Abwandlungen perfektioniert. Gemeint sind damit nicht nur Champagner, Cognac und Armagnac, sondern auch die Rubrik Aperitif mit Spirituosen auf Wein-Basis, die am besten vor dem Essen getrunken werden. Und bei genau jenem Aperitif führt kein Weg an dem alteingesessenen französischen Unternehmen Maison Lillet vorbei. Schon seit über 125 Jahren ist der Betrieb aktiv, und der Lillet Aperitif gilt als hochwertiger Klassiker mit Vorbildfunktion.
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Feiner Aperitif von der Maison Lillet aus Frankreich

Im Jahre 1872 wurde die Firma Lillet in der idyllischen Ortschaft Podensac von den Brüdern Paul und Raymond Lillet auf die Beine gestellt. Der Standort befand sich inmitten des Weinbaugebiets Les Graves. Die Brüder experimentierten unermüdlich mit verschiedenen Weinen in allen nur erdenklichen Kombinationen, die mit Frucht-Mazeraten angereichert wurden. 1887 erblickte der Lillet Blanc das Licht der Welt, der bis heute Kultstatus genießt. Die zwei Brüder gingen dabei mit Liebe zum Detail vor und verhalfen ihrer Kellerei rasch zu einem hohen Bekanntheitsgrad. Als erster und einziger Aperitif aus dem Bordeaux schrieb der Lillet Blanc Geschichte und ebnete den Weg für den späteren internationalen Erfolg.

In den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts gelang dem Familienbetrieb der endgültige Durchbruch. Robert Wolff, ein französischer Künstler mit dem Künstlernamen Robys, entwarf auffällige Werbeplakate für die Maison Lillet, die mit cleveren Werbekampagnen und ihren hochwertigen Aperitifs den US-amerikanischen Markt eroberte. Das Jahr 1953 stellte einen weiteren Meilenstein in der interessanten Unternehmensgeschichte dar: James Bond trank im neuen Kultfilm nicht etwa einen Martini, sondern einen Cocktail namens Vesper, der mit Lillet Aperitif gemixt wurde. Damit entwickelte sich das Produkt zum Signature Drink und machte die Reichen, Schönen und Mächtigen auf sich aufmerksam. Pierre Lillet erweiterte in den 60er-Jahren das Sortiment und ergänzte den Lillet Blanc auf Weißwein-Basis durch den Lillet Rouge auf Rotwein-Basis. In den 90er-Jahren erreichte das Ansehen des traditionsreichen Betriebs im Bordeaux einen neuen Höhepunkt, als man Gold bei der International Wine Competition gewann.

Mehr Informationen zum Lillet Aperitif de France

Seit Jahren gehört Lillet zu den 100 meistverkauften Marken im Herstellungsland selbst, doch auch über die Landesgrenzen Frankreichs hinaus feiert er Erfolge. Statt sich auf den Lorbeeren auszuruhen, dachte man sich eine dritte Spirituose aus, um das Sortiment komplett zu machen: Seit 2011 gibt es den Lillet Rosé zu kaufen, der das Zwischending zwischen dem Lillet Blanc und dem Lillet Rouge darstellt. Sechs Schritte liefern jeweils das Endergebnis: Erst werden die Weine ausgewählt und gelagert; dann lässt man Früchte und Rinden aus aller Welt anliefern, um die Weindestillate zu aromatisieren. Der dritte Schritt umfasst das Mazerieren der natürlichen Aromastoffe im Alkohol, nach unveränderter, geheimer Rezeptur. Die Frucht-Mazerate werden mit den jeweiligen Weinen vermischt; anschließend müssen der Lillet Blanc Aperitif de France und der Lillet Rouge Aperitif de France für Geschmacksintensität und Harmonie reifen. Der Verzicht auf die Lagerung macht den Lillet Rosé frisch und leuchtend rosafarben. Im sechsten Schritt stellt man die finalen Cuvées (Verschnitte) her und füllt sie ab. Der Aperitif der Maison Lillet kann dann vor der Mahlzeit genossen werden, wobei er aufgrund des hohen Weinanteils kühl gelagert werden sollte.

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen zum Maison Lillet

https://lillet.de/