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Pernod

Man könnte meinen, Pernod und Pernod Ricard seien ein und dasselbe. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Der Wein- und Spirituosenkonzern Pernod Ricard aus Frankreich ist nämlich für die verschiedensten alkoholischen Genüsse zuständig, wohingegen sich hinter der Marke Pernod Anisée und Absinthe verbergen. In beiden Fällen spielen jedoch die französischen Wurzeln eine wichtige Rolle, und in beiden Fällen wird auf eine hohe Qualität ebenso geachtet wie auf Wiedererkennungswert. So gesehen haben der Pernod Anislikör und der Hersteller Pernod Ricard ungeteilte Aufmerksamkeit verdient.
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Hochwertige Spirituosen von Pernod Ricard aus Frankreich

Wie der Firmenname es unschwer erkennen lässt, handelt es sich hier um einen Zusammenschluss aus den zwei Betrieben Pernod und Ricard. Die Firma Pernod wurde bereits Ende des 18. Jahrhunderts gegründet. Mit Firmensitz in der Schweiz kümmerte man sich um die Herstellung von Absinth. Die Schweizer Absinthdestillerie Pernod wurde in den nachfolgenden Jahrzehnten in die französische Hauptstadt Paris verlagert, und auch in Avignon eröffnete ein Familienmitglied einen Firmenzweig mit leicht anderem Namen. Das Verbot von Absinthe führte dazu, dass man sich stattdessen auf den typisch französischen Pastis konzentrierte. Die drei separaten Destillerien fanden in den 20er-Jahren zusammen.

In den 30er-Jahren wurde unabhängig hiervon von Paul Ricard in Versailles das Unternehmen Ricard auf die Beine gestellt. Auch dieser Betrieb legte das Hauptaugenmerk auf den Pastis und schaffte es mit dem Longdrink in Windeseile zu nationalem Erfolg. 1975 schlossen sich Pernod und Ricard zusammen, und seither gab es kein Zurück für den Wein- und Spirituosenhersteller. Er steht im internationalen Rahmen hinter Diageo und achtet sowohl auf Klasse als auch auf Masse.

Ein Meilenstein in der beachtlichen Erfolgsgeschichte von Pernod Ricard liegt in den 80er-Jahren: Man kaufte durch die Übernahme von Irish Distillers alle dazu gehörenden irischen Brennereien wie Bushmills auf und wagte so den Einstieg in den Irish Whiskey. Weitere Übernahmen wie z. B. von Seagram und Allied Domecq ebneten endgültig den Weg für den globalen Durchbruch. Auf diesem Wege entwickelte sich Pernod Ricard zu einem wichtigen Akteur in der Welt der Scotch Whiskys. Zahlreiche schottische Destillerien und Marken wie Laphroaig und Ardmore sind im Portfolio integriert. Sowohl Single Malt als auch Blends finden sich vor. Darüber hinaus kümmert sich der Konzern um Marken wie Martell Cognac, Dubonnet Aperitif, Havana Club Rum, Olmeca Tequila, Pastis 51, Malibu Likör, Beefeater Gin, Absolut Vodka und Kahlua Likör. Wein sowie Schaumwein von Perrier-Jouët und Mumm machen das Angebot komplett.

Mehr Informationen zu Pernod

Der Pernod Anislikör basiert auf einem alten Rezept für Absinth und ist ein klassischer, für Frankreich typischer Anisée. Der Unterschied zwischen dem Anisée und dem Pastis (einem Anisschnaps) ist, dass man für die Herstellung destillierte Kräuteressenzen nutzt, statt die Kräuter und Gewürze im Destillat mazerieren zu lassen. Zur Essenz von Anis gesellen sich u. a. die Essenzen von Koriander, Fenchel und Minze, sodass der grüne Pernod Anislikör teilweise mit einem Kräuterlikör verglichen werden kann. Man trinkt ihn bevorzugt in einem Glas mit Wasser verdünnt. Der Pernod Absinthe Superieure lässt sich bedingt hiermit vergleichen, sollte aber im Grunde als Klasse für sich betrachtet werden. Er ist seit Kurzem (wieder) erhältlich.

Lesen Sie hier weiterführende Informationen:

http://www.pernodricard.de/754.0.de.html?redirect=%2F