Rum Cocktails

Cuba Libre
Rum-Cocktails: Cuba Libre
Beschreibung
Zu den unvergänglichen Klassikern unter den Mixgetränken gehört ohne Zweifel der Cuba Libre Longdrink. Er steht mit seinem Namen für den kubanischen Freiheitskampf und soll Karibik-Feeling pur gewährleisten. Der Cuba Libre Longdrink erblickte das Licht der Welt, als man um 1900 die Unabhängigkeit des Karibikstaats von der spanischen Kolonialherrschaft feierte. Seinen Weg nach Europa fand das Mixgetränk nur langsam, wobei es sich nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend etabliert hatte. Heutzutage lässt sich der Name auch auf andere Weise deuten, da Exilkubaner sich ein wirklich freies Kuba ohne Castros Regime wünschen. Der Cuba Libre Longdrink ist nicht schwer zu kreieren, wobei diverse mehr oder weniger strikte Richtlinien kursieren. Egal, ob man sich nun auf Limette oder doch lieber Zitrone verlässt oder welche Coca-Cola-Marke man bevorzugt, das Ergebnis ist aussagekräftig. Kenner greifen am liebsten zu einem kubanischen Blanco-Rum, um für ein authentisches Trinkerlebnis zu sorgen, doch auch andere weiße Rumsorten aus dem karibischen oder sogar lateinamerikanischen Raum empfehlen sich. Gemixt wird der Cuba Libre Longdrink, indem man ein Longdrinkglas mit Eiswürfeln füllt und den Rum darüber gießt. Man viertelt eine Limette und drückt deren gesamten Saft über den Glasinhalt aus. Anschließend fügt man Cola hinzu und garniert den Drink beim Servieren mit einer Scheibe Limette.
Zutaten
  • 4 cl weißer Rum
  • 1 cl Limettensaft
  • 15 cl Coca Cola
  • Eiswürfel
  • eine Limettenscheibe
Long Island Iced Tea
Rum-Cocktails: Long Island Iced Tea
Beschreibung
Manche Drinks bestehen aus nur einer Spirituose, welche die Basis des Getränks darstellt. Andere, wie der pfiffige Long Island Iced Tea Longdrink, setzen sich aus vielen Komponenten zusammen und gelten daher als relativ kraftvoll. In diesem Fall mag der Name etwas verwirrend sein, denn der Long Island Iced Tea Longdrink spielt nur mit seiner Optik auf einen Eistee an, ohne Tee in jeglicher Form zu beinhalten. Es handelt sich um einen Klassiker, der vor allem bei Partys gern zum Einsatz kommt und die vielen Komponenten auf harmonische sowie erstaunlicherweise wenig alkohollastige Weise vereint. Das Zubereiten gestaltet sich trotz der vielen Komponenten relativ einfach. Der Long Island Iced Tea Longdrink setzt sich aus fünf klaren, als weiß klassifizierten Spirituosen zusammen, die meist auch noch zu gleichen Anteilen verarbeitet werden. Neben dem unerlässlichen Blanco-Rum kommen die ebenfalls weltweit beliebten Spirituosen Gin, Wodka und Tequila zum Tragen. Das gewisse Etwas verleiht dem erfrischenden Mixgetränk der Likör Triple Sec Curacao oder der Cointreau. Mit Limettensaft oder wahlweise Zitronensaft für saure, fruchtige Noten und Zuckersirup für einen süßen Hauch wandern die Spirituosen für den Long Island Iced Tea Longdrink in ein Longdrinkglas. Dieses wurde zuvor mit Eiswürfeln gefüllt. Man gibt nun Coca Cola dazu und rührt das Ganze um. Zum Servieren empfehlen sich ein Trinkhalm und eine Scheibe Zitrone oder Limette. Genossen wird der Long Island Iced Tea Longdrink wohl erst seit den 70er-Jahren. Es existieren Mixvarianten, bei denen z. B. alles ohne Zuckerzusatz im Shaker zusammengeführt wird. Abarten wie der Long Beach Iced Tea finden bei Partys ebenso großen Anklang.
Zutaten
  • 2 cl weißer Rum
  • 2 cl Wodka
  • 2 cl Gin
  • 2 cl Tequila
  • 2 cl Cointreau
  • 4 cl Limettensaft
  • Coca Cola
  • eine Scheibe Limette
Daiquiri
Rum-Cocktails: Daiguiri
Beschreibung
Manche Mixgetränke setzen auf eine solche Vielzahl an Zutaten, dass man beinahe den Überblick verliert; andere Shortdrinks und Longdrinks beschränken sich auf das notwendige Minimum und sind damit mindestens genauso überzeugend, wenn nicht sogar dank Wiedererkennungswert erfolgreicher. Das führt u. a. der Daiquiri Cocktail vor Augen, der bei einer Aufzählung klassischer Mixgetränke auf Rum-Basis auf keinen Fall fehlen darf. Der Daiquiri Cocktail setzt auf eine geradlinige, effektvolle Persönlichkeit und spricht ein breit gefächertes Publikum an. Eine Abwandlung davon stellt der Ti Punch dar, bei der Rum aus Melasse durch Rhum Agricole aus Zuckerrohrsaft ersetzt wird. Der zeitlos attraktive Shortdrink verdankt seinen Namen einer Ortschaft in Kuba und ist in der Kategorie der erfrischenden Sour-Drinks zu Hause. Vermutlich existiert der Daiquiri Cocktail schon seit Jahrhunderten, obwohl er sich namentlich erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts etabliert hat. Es war ein Klub in der Stadt Havanna, welcher Prohibitions-müde Amerikaner und viele andere vom Daiquiri Cocktail überzeugte und ihm seinen Weg aus Kuba in die weite Welt hinaus ebnete. Heute handelt es sich um einen Shortdrink, der sich überall zu Hause fühlt und Karibik-Feeling beschert. Es gilt für gewöhnlich ein Mischungsverhältnis von 5 zu 3 zu 2 für die Zutaten Blanco-Rum, Limettensaft und Zuckersirup, am besten aus Rohrzucker gewonnen. Was Aroma und Geschmack des Cocktails angeht, so zeigt sich der Daiquiri Cocktail von der herben, lebendigen und dezent fruchtigen Seite. Er wird aus weißem Rum kreiert, der idealerweise karibischer Herkunft ist. Man gibt die Komponenten zusammen mit Eiswürfeln in einen Shaker, schüttelt sie gut durch und serviert sie in abgeseihter Form in einer vorgekühlten Cocktailschale. Auf erneute Eis-Zugabe wird verzichtet, wobei es den Sorbet-ähnlichen Frozen Daiquiri gibt.
Zutaten
  • 5 cl weißer Rum
  • 3 cl Limettensaft
  • 2 cl Zuckersirup
Mai Tai
Rum-Cocktails: Mai Tai
Beschreibung
Geht es um perfekt mixbaren Rum, dann greift man in der Regel auf den Ron Blanco oder Rhum Blanc, also den weißen Rum zurück. Es gibt jedoch einige Shortdrinks und Longdrinks, bei denen man dunklen Rum zum Einsatz kommen lässt. Der durfte in der Regel mehrere Jahre reifen und verdankt seiner Lagerung einen formvollendeten, weichen sowie nuancenreichen Charakter. Mixgetränke wie der allseits beliebte Mai Tai Cocktail profitieren hiervon und zeigen sich von der besten Seite. Der Mai Tai Cocktail stellt eine Klasse für sich dar, da er sowohl mit einem hochprozentigen ? als Overproof gekennzeichneten ? Rum als auch mit einem Rum von herkömmlicher Trinkstärke kreiert wird. Der Mai Tai Cocktail entstand wohl in den 40er-Jahren, als die Tiki-Phase voll im Kommen war und Tropical Drinks aller Art Einzug in die Barszene hielten. Der Ursprung des Shortdrinks ist nicht ganz geklärt und sein Originalrezept ? des Bartenders Bergeron ? wurde jahrzehntelang geheim gehalten, sodass es erst seit den 70er-Jahren schriftliche Erwähnungen zu den genauen Zutaten gibt. Das Markenzeichen beim Mai Tai Cocktail ist, dass inzwischen neben dem dunklen Rum auch weißer Rum zurate gezogen wird. Die zwei Rumsorten vereint man mit charismatischem Cointreau, authentisch herbem sowie weich nussigem Mandelsirup und frisch fruchtigem Limettensaft. Eiswürfel und jene Zutaten werden in einem Shaker ausreichend durchgeschüttelt, bevor das Abseihen in ein Old-Fashioned-Glas erfolgt. Serviert wird der Mai Tai Cocktail mit einem Zweig Minze im Glas, gestoßenem Eis und wahlweise auch etwas Ananas. Der Original-Cocktail von damals sah übrigens die Zugabe von Orangenlikör aus Curacao vor und setzte zudem auf Zuckersirup.
Zutaten
  • 2 cl dunkler Rum
  • 4 cl weißer Rum
  • 3 cl Limettensaft
  • 1 cl Cointreau
  • 2 cl Mandelsirup
  • ein Zweig Minze
Pina Colada
Rum-Cocktails: Pina Colada
Beschreibung
Es ist schon erstaunlich, wie viele der Mixgetränke auf Rum-Basis auf der ganzen Welt Kultstatus genießen und an Beliebtheit kaum noch zu übertreffen sind. Die Shortdrinks und Longdrinks mit der Hauptzutat Rum beschränken sich auf keine Kategorie, sondern sind z. B. bei den Tropical Drinks, den süßen, cremigen Mixgetränken und den Drinks auf Sour-Basis vertreten. Der Pina Colada Longdrink ist einer der zeitlos attraktiven Giganten in der Barszene und kann auf eine riesige Fangemeinde stolz sein. Eigentlich unter der Schreibweise Piña Colada geführt, handelt es sich beim Pina Colada Longdrink um einen alle Sinne anregenden Drink, der zur Gattung der Coladas gehört. Erstmal Aufmerksamkeit erlangte der typisch karibische Longdrink in den 50er-Jahren, wobei seine Wurzeln wahrscheinlich auf der Insel Puerto Rico liegen. Was die Zubereitung angeht, so ist der Pina Colada Longdrink weder kompliziert noch besonders einfach. Es existieren diverse Abwandlungen, bei denen beispielsweise statt Cream of Coconut auf einen mit Kokosnuss aromatisierten Zuckersirup zurückgegriffen wird oder bei denen man den weißen Rum mit braunem Rum ersetzt. Sogar alkoholfreie Varianten finden Anklang. Der klassische Pina Colada Longdrink kombiniert Blanco-Rum aus der Karibik mit Ananassaft und Kokosnusscreme, wobei immer häufiger auch ein Schuss Sahne hinzugefügt wird. Unter der Zugabe von Eiswürfeln kreiert man den Pina Colada Longdrink im Shaker oder elektrischen Blender. Im Longdrinkglas garniert man das cremige, erfreulich milde, süßlich fruchtige Endergebnis mit gestoßenem Eis und Dekoration wie einer Cocktailkirsche und einer Scheibe Ananas.
Zutaten
  • 6 cl weißer Rum
  • 6 cl Ananassaft
  • 2 cl Cream of Coconut
  • 1 cl Sahne
  • eine Cocktailkirsche
  • eine Scheibe Ananas
Mojito
Rum-Cocktails: Mojito
Beschreibung
Shortdrinks und Longdrinks auf Sour-Basis erfreuen sich großer Beliebtheit, denn sie gelten als besonders erfrischend und verfügen über eine eindringliche, aber nicht aufdringliche Persönlichkeit. Wer es gern aromatisch mag und nichts gegen einen mitunter herben Hauch von Frucht hat, der sollte sich dieser Rubrik der Mixgetränke zuwenden. Der Mojito Longdrink eignet sich sowohl zum Einstieg als auch für Kenner, denn er ist einer der Klassiker dieser Kategorie und passt zu den verschiedensten Anlässen. Wie so manch ein anderes Mixgetränk ? u. a. der weltbekannte Cuba Libre Longdrink ? stammt der Mojito Longdrink aus Kuba und wird deshalb für gewöhnlich aus einem kubanischen Rum gezaubert. Eine Handvoll erlesener Zutaten reicht aus, um ein Trinkerlebnis mit Wiedererkennungswert zu schaffen. Der Mojito Longdrink soll Überlieferungen zufolge auf den berühmt-berüchtigten Freibeuter Drake zurückgehen, der sich im Laufe des 16. Jahrhunderts aus Zuckerrohrschnaps, Minze und Limetten einen Trunk zusammenmischte, um gegen Magenprobleme vorzugehen. Offiziell unter der Bezeichnung Mojito Longdrink genossen wird das Mixgetränk auf Rum-Basis erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Fünf Komponenten machen den Drink aus, der im Highball-Glas serviert wird. Die Basis ist kubanischer Rum der Sorte Blanco (weiß). Gefolgt wird er von Limettensaft, Zuckersirup (aus weißem Zucker) und einigen Blättern frischer Minze. Erfahrene Mixer verwenden eine karibische Gattung der Minze statt der konventionellen Pfefferminze. Im Collins-Glas zerstößt man die Zutaten ohne Rum oder verrührt sie, bevor der Rum gemeinsam mit gestoßenem Eis hinzugegeben wird. Sodawasser wird zum Auffüllen verwendet, wobei man das Glas mit Minzzweigen garniert. Genossen wird der Mojito Longdrink in der Regel mit einem Trinkhalm.
Zutaten
  • 5 cl weißer Rum
  • 2 cl Zuckersirup
  • 3 cl Limettensaft
  • 2 Minzzweige bzw. 6 bis 8 Minzblätter
  • circa 4 cl Soda
  • gestoßenes Eis
Planter's Punch
Rum-Cocktails: Planter's Punch
Beschreibung
Der zu den unterschiedlichsten Anlässen gern gesehene Planter's Punch Longdrink wird mitunter auch als Cocktail der Kategorie Tropical Drink oder Tiki Drink klassifiziert. Sicher ist jedenfalls, dass er untrennbar mit dem karibischen Lebensgefühl verbunden ist und in keiner Liste typischer Mixgetränke auf Rum-Basis fehlen darf. Beim Planter's Punch Longdrink handelt es sich um einen Drink der fruchtigen, charismatischen und süßlichen Art, der sich z. B. bei einer Party wohlfühlt und in diversen Varianten existiert. Experten gehen davon aus, dass er der Begründer oder zumindest bekannteste Vertreter der Punch-Kategorie ist, die wiederum der Vorgänger der Fancy Drinks und Sours ist. Gemixt wird der Planter's Punch Longdrink je nach Belieben aus gleichen Anteilen an dunklem und weißem Rum oder nur aus dunklem Rum. Er sollte aus dem karibischen Raum stammen, z. B. von der Rumhochburg Jamaika. Gemeinsam mit gleich zwei Fruchtsäften ? nämlich Zitronensaft und Orangensaft ? sowie Grenadinesirup und Zuckersirup gibt man den Rum in einen klassischen Cocktail-Shaker. Man vermag sich zusätzlich noch für Ananassaft zu entscheiden. Mit Eis gut geschüttelt ist der Drink auch schon fertig, weshalb er einfacher zu kreieren ist, als es die vielen Zutaten nahelegen. Der Planter's Punch Longdrink wird auf Eis abgeseiht und mit einer Scheibe Orange oder Zitrone garniert. Dies ist eines der wenigen Mixgetränke, die man bevorzugt mit gereiftem dunklem Rum anstelle von Blanco mischt.
Zutaten
  • 6 cl dunkler Rum
  • 4 cl Orangensaft
  • 3 cl Zitronensaft
  • 1 cl Grenadine
  • 1 cl Zuckersirup
  • eine Scheibe Zitrone
Grog
Rum-Cocktails: Grog
Beschreibung
Der Grog wird nicht immer in die Kategorie der Shortdrinks und Longdrinks eingegliedert, doch es handelt sich ein alkoholhaltiges Mixgetränk. In der Regel findet sich der Grog Longdrink in der Sonderkategorie der heißen Drinks wieder, zu der beispielsweise auch der Irish Coffee, ein Mixgetränk auf Whisky-Basis, gezählt wird. In diesem Falle kommt man ohne den Rum nicht aus. Er wird auf denkbar simple Weise mit Zucker und Wasser angereichert, wobei die Devise gilt, dass der Rum ein Muss ist, der Zucker nur in Maßen hinzugefügt werden darf und man Wasser zwar verwenden kann, aber damit den belebenden Trank nicht verderben sollte. Der Grog Longdrink hat seine Wurzeln in einem Getränk der Seefahrer, die sich im Laufe des 17. bis 18. Jahrhunderts nach einem erfrischenden und einfach zu kreierenden Drink gesehnt hatten. Da Rum von der britischen Navy ohnehin in regelmäßigen Rationen ausgeschenkt wurde, lag es nahe, diese Spirituose auf Zuckerrohrbasis zurate zu ziehen. Das kühle Klima führte dazu, dass man zu einem heißen Getränk griff. Bis heute wird der Grog Longdrink daher in einem speziellen Glas mit hohem Stil genossen. Zunächst füllt man das dünnwandige Glas mit dunklem Rum auf, dann fügt man den Würfelzucker sowie einen Glasstößel zur Hitzeableitung hinzu. Das Ganze gießt man mit kochend heißem Wasser ? in Maßen ? auf und rührt solange, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Serviert wird heiß, wobei es sich eingebürgert hat, auf Wunsch den Grog Longdrink mit einem Spritzer Zitrone oder Honig aufzulockern. Hochprozentige Grogs werden als "steif" bezeichnet und es existiert die Abwandlung des Eier-Grogs.
Zutaten
  • 4 cl dunkler Rum
  • 12 bis 20 cl heißes Wasser
  • 2 Zuckerwürfel
Zombie
Rum-Cocktails: Zombie
Beschreibung
Der Rum ist eine der Spirituosen, die sich mit wunderbar vielen Zutaten kombinieren lässt. Dementsprechend viele Longdrinks sowie Shortdrinks gibt es zu entdecken. Zu den etwas aufwendigeren, aber dennoch auch für Einsteiger geeigneten Kreationen gehört der Zombie Longdrink, dem nachgesagt wird, er könne sogar (Un)Tote zum Leben erwecken. Der Zombie Longdrink ist auf der herrlich fruchtigen Seite angesiedelt und gibt sich exotisch, weshalb er für Urlaubsstimmung sorgt. Je nach der Art kann ein Zombie mit einem Modifier wie Apricot Brandy oder Cherry Brandy angereichert werden. Kennzeichnend für den kalorienhaltigen Zombie Longdrink ist, dass er sich kraftvoll sowie belebend gibt und u. a. gegen Kater helfen soll. Interessant ist, dass man für den Zombie Longdrink sowohl braunen als auch weißen und stark alkoholhaltigen Rum benötigt. Man bringt also die typischen Charakterzüge von gereiftem und jungem Rum in einem Getränk zusammen, wobei die vielen fruchtigen Zutaten für ein nuancenreiches Gesamtbild sorgen. Im Shaker vereint man die drei Rumsorten, Eiswürfel und die folgenden aromatisierenden Komponenten: Orangensaft, Zitronensaft, Grenadine, Cointreau und für ein Maximum an Genuss noch Ananassaft sowie Maracujasirup. Nach dem Schütteln seiht man das Mixgetränk in ein Longdrinkglas ab, das zur Hälfte mit gestoßenem Eis gefüllt ist. Umrühren, mit einem Trinkhalm versehen und schon ist der bunte Hochgenuss fertig. Der Zombie Longdrink vereint erfrischend herbe, säuerliche Zitrusnoten mit süßen Tönen und lässt den Rum alles andere als untergehen. Das erklärt seine Beliebtheit zu den verschiedensten Anlässen.
Zutaten
  • 3 cl dunkler Rum
  • 3 cl weißer Rum
  • 2 cl hochprozentiger Rum
  • 4 cl Orangensaft
  • 4 cl Zitronensaft
  • 2 cl Cointreau
B52
Rum-Cocktails: B52
Beschreibung
Cocktails werden in erster Linie aufgrund ihres Geschmacks und ihrer Wirkung so hoch geschätzt, doch darüber hinaus heben sich einige Kreationen auch durch ihre Präsentation bzw. ihre Optik vom Rest ab. Das gilt auf jeden Fall für den beinahe legendären B52 Cocktail, der sich im Glas in drei farbig kontrastierende Schichten unterteilt, die auf seine drei Zutaten zurückzuführen sind. Der B52 Cocktail hat seinen Ursprung wohl in Kalifornien und verdankt seinen Namen dem Kampfflugzeug Boeing B-52. Die Originalvariante hebt sich von der heutigen dadurch ab, dass der Drink damals noch nicht flambiert serviert wurde. Für den B52 Cocktail zieht man ein spezielles Glas ohne Stil zurate, das hitzebeständig ist. Man füllt zuerst dunklen Kaffeelikör ein, der etwa die Hälfte des gesamten Drinks ausmacht ? sowohl quantitativ gesehen als auch, was den Genuss anbelangt. Vorsichtig, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Löffels, gibt man hellen Cremelikör darauf. Die oberste Schicht setzt sich dann aus dunklem Rum (Overproof) zusammen. Dieser sollte einen deutlich erhöhten Alkoholgehalt besitzen, um gegen die herbe Kraft des Kaffeelikörs sowie die süße Weichheit des Cremelikörs anzukommen. Es ist beim B52 Cocktail wichtig, dass die Schichten nicht ineinander übergehen. Kurz vor dem Trinken zündet man den Rum an der Oberfläche an, wobei der B52 Cocktail von unten an mit einem Strohhalm genossen wird und man das heiße Glas nicht berühren sollte. Wer Gefallen an diesem Mixgetränk mit dem gewissen Etwas findet, der sollte sich den folgenden Alternativen zuwenden: B61 mit Vanillelikör, Schokoladenlikör und Rum; B54 mit Amaretto als Rumersatz; B53 auf Wodka-Basis oder B55 mit Absinth statt Rum
Zutaten
  • 2 cl hochprozentiger Rum
  • 4 cl Kaffeelikör
  • 2 cl Cremelikör