Tanqueray Gin

Soll es ein Gin sein, der vor allem die Amerikaner restlos von sich überzeugt hat und zweifelsohne zu den internationalen Klassikern gehört? Dann empfiehlt sich der Tanqueray Gin aus Großbritannien, der auch in Süd- und Mitteleuropa viele Fans besitzt und eine interessante Klasse für sich darstellt. Kennzeichnend für den Tanqueray Gin ist, dass seine Wurzeln in England liegen, er aber inzwischen in Schottland produziert wird. Der London Dry Gin wurde im Jahre 1830 in Bloomsbury, einem Stadtteil von London, ins Leben gerufen. Seither mögen fast 200 Jahre vergangen sein, doch die Marke gehört immer noch zur Spitze.
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Tanqueray Gin, England. Unwiderstehlich und unverwechselbare Noten

Der Firmengründer ist gleichzeitig auch der Namensgeber, denn Charles Tanqueray gab den Anstoß für den Erfolg. Er entwickelte einen typisch englischen Gin und verhalf diesem rasch zu viel Aufmerksamkeit. Während des Zweiten Weltkriegs wurde seine Destillerie jedoch komplett zerstört, sodass man die Produktion nach Schottland verlegte und von neuem begann. Die Tanqueray Distillery war einst eine der ersten, die sich die Methode der doppelten Destillation zunutze machte. Später entschloss man sich, auf die dreifache Destillation umzusteigen. Heute verwendet man gar vier Brennvorgänge, um dem Gin das gewisse Etwas zu verleihen. Kenner gehen davon aus, dass Tanqueray einer der ersten Premium-Gins war. Das gilt auch für den noch älteren Gordon's Gin. Die beiden Unternehmen schlossen sich Ende des 19. Jahrhunderts zu Tanqueray Gordon & Company zusammen.

Der hochwertige Tanqueray Gin gilt seither als Ikone und hat viel Aufmerksamkeit verdient. In den USA rangiert er bei den importierten Gins angeblich auf dem ersten Platz. Charakteristisch für den Wacholderschnaps ist, dass er auf reinem, feinem Getreidealkohol basiert. Beim zweiten Destillationsvorgang gesellen sich die Botanicals dazu. Die genaue Zusammensetzung an pflanzlichen Komponenten ist ein Firmengeheimnis, doch Experten meinen, die Komposition entschlüsselt zu haben: Es kommen vermutlich nur vier Botanicals zum Einsatz, was wirklich wenig ist. Neben den obligatorischen Wacholderbeeren umfasst der Tanqueray Gin noch Koriandersamen, Angelikawurzel und Lakritze. Er wird in der sofort ins Auge fallenden, grünen Flasche vermarktet.

Produktinformationen zum Tanqueray Gin, England:

An Awards mangelt es dem Premium-Gin auf keinen Fall. Er wurde bei der "San Francisco World Spirits Competition" bereits dreimal zum besten Gin des Jahres gekürt und mit Doppelgold beehrt. Das "Wine Enthusiast Magazin" vergab zweimal 93 Punkte an ihn. Der klassische London Dry Gin mit Wacholdernoten, Zitrusfrüchten und etwas Würze eignet sich hervorragend zum Mixen von Cocktails und Longdrinks. Wem das Original zusagt, dem stehen weitere Varianten zur Auswahl. Der Tanqueray Rangpur Gin mit indischer Rangpur-Frucht (ähnlich einer Limette) wurde 2006 erfolgreich eingeführt und gewann im Folgejahr Doppelgold bei der "San Francisco World Spirits Competition". Wer mag, kann sich außerdem für den Tanqueray Gin No. 10 entscheiden, der 2000 auf den Markt gebracht wurde, um für Martinis genutzt zu werden. Er gibt sich einerseits etwas schwerer und überzeugt andererseits mit Zitrusnoten von Limetten, Zitronen und Grapefruits. Komplex und geschmackvoll gewann auch dieser Dry Gin vom Hersteller Tanqueray mehrfach Doppelgold. 2014 verlieh ihm "Wine Enthusiast" sagenhafte 96 Punkte. Alternativ punktet der modernere, süßliche Tanqueray Malacca Gin, der 2013 als Limited Edition Wellen schlug.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier:

http://www.tanqueray.com/