Weinbrand

Weinbrand gehört zu den ältesten Bränden und wird beinahe seit dem Zeitpunkt an hergestellt, zu dem die Menschen die ersten Experimente mit dem Destillieren von Alkohol machten. Ebenso wie Getreidebrand blickt er auf eine jahrhundertelange Tradition zurück und hat sich in vielen Ländern der Welt etabliert. Je mehr die Bevölkerung über die Brennkunst lernte, desto feiner wurden die Weinbrände. Und obwohl es heute zahlreiche andere Spirituosen gibt, wollen viele Kunden immer noch Weinbrand kaufen.
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Was genau ist Weinbrand? Einen Klassiker bei Rum&Co kennenlernen

Weinbrand: was ist das? Diese Spirituose ist nichts anderes als ein Brand aus Weintrauben. Schon vor knapp 1.000 Jahren nach Christi Geburt wurden solche alkoholischen Getränke aus Wein gebrannt, wobei in unseren Breitengraden das Hochmittelalter zu einem Boom der Weindestillate führte. Genau genommen sollte jedoch zwischen einem Traubendestillat, einem Weinbrand und einem Tresterbrand unterschieden werden. Traubendestillate wie z. B. der Pisco sind nicht wirklich auf ein Weindestillat zurückzuführen, sondern können Traubensaft und Traubenmost als Grundlage aufweisen. Wir sprechen auch vom Weißbrand, wobei dieser Fachbegriff außerdem nicht gelagerte, klare Weinbrände bezeichnet. Und was sind Tresterbrände? Sie werden aus dem Traubentrester destilliert, welcher wiederum nichts anderes ist als der Pressrückstand von der Pressung von Weintrauben als erster Schritt der Weinherstellung. Die Schalen und Kerne sowie das ausgepresste Fruchtfleisch werden für Tresterbrand wie Grappa weiterverarbeitet. Der Weinbrand hingegen basiert immer auf einem Weindestillat. Es gibt Weinbrand aus einer Rebsorte wie z. B. den faszinierenden Single Grape Brandy von Monteru. Wie sortenrein gekelterter Wein basiert er auf einer einzelnen Rebsorte und offenbart somit sortentypische Aromen. Weitaus üblicher ist der Weinbrand wie Cognac und Armagnac, bei dem eine Cuvée abgefüllt wird. Dieser französische Begriff bezeichnet einen Verschnitt, also einen Blend. Mehrere Destillate, in Frankreich Eaux de Vie genannt und hierzulande als Weindestillate bekannt, werden miteinander verschnitten und vermählt. Sie lagern in der Regel separat, wobei es auch möglich ist, dass die Destillate nach dem Blending gemeinsam reifen und edle Weinbrände liefern. Aber wie wird Weinbrand hergestellt?

Wissenswertes für alle, die günstig online Weinbrände kaufen wollen

Was ist Weinbrand auf Englisch? Wir sprechen international von Brandy, und auch im Deutschen hat sich Brandy als Synonym für Weinbrand eingebürgert. Oft ist damit jedoch eine bestimmte Produktkategorie gemeint, sodass Brandy mit Weinbrand aus Spanien gleichgesetzt werden kann. Und wie entsteht Weinbrand? Die Details zur Weinbrand-Herstellung können sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden, und außerdem gibt es je nach genauem Produkt auch bestimmte Einschränkungen und/oder Vorschriften, vor allem beim Cognac aus Frankreich und beim Armagnac, aber auch beim Brandy und Sherry aus Spanien. Generell werden die Weintrauben gelesen und gereinigt sowie zu Most verarbeitet. Dieser Most wird zum Gären gebracht. Die alkoholische Gärung wandelt den Fruchtzucker in Alkohol um. Dann steht eine einfache oder mehrfache Destillation an, die aus dem Weindestillat den Weinbrand macht. Gebrannt wird in Kupferblasen oder Brennkolonnen, ähnlich wie bei Whisky und Rum. In den meisten Fällen wird das Resultat der Destillation in Holzfässer gefüllt und mehrere Monate bis Jahre oder Jahrzehnte lang gelagert. Die Reifung verleiht den Weinbränden nicht nur ihre schöne Farbe von Gold über Bernstein bis hin zu Rotbraun, sondern wirkt sich auch positiv auf das Aroma und den Geschmack aus. Je älter der Weinbrand, desto weicher, reiner und komplexer ist der Genuss. Vorsicht: Weinbrand und Branntwein sind nicht dasselbe!

Was ist Cognac? Edlen Weinbrand aus Frankreich genießen

Der Cognac ist für viele der König unter den Weinbränden. Aufgrund der geschützten Herkunftsbezeichnung darf er nur in Frankreich in der Region um die Stadt Cognac gebrannt werden. Diese ist in das Weinbaugebiet Charente eingebettet. Bestimmte Rebsorten sind für die Herstellung von Cognac zugelassen, wobei es noch weitere Regelungen wie zum Alkoholgehalt und zur Lagerung gibt. Mehrere Eaux de Vie - also Weindestillate - reifen getrennt und werden miteinander zur Cognac Cuvée vermischt. Fachbegriffe wie VS, VSOP und XO unterteilen die Weinbrände nach ihrem Reifegrad und damit auch nach ihrer Qualität.

Armagnac kaufen und den Bruder von Cognac entdecken

In der französischen Gascogne wird der Armagnac produziert. Er hat unglaublich viel mit dem Cognac gemeinsam, in dessen Schatten er steht. Dabei gibt es weniger Regeln für seine Herstellung und mehr Spielraum für einen typisch französischen Weinbrand voller Charakter. Er blickt ebenfalls auf eine lange Tradition zurück und kann wie Cognac oder Brandy gut zu einer Zigarre getrunken werden. Wir empfehlen dazu den klassischen Cognac-Schwenker, denn das Cognac-Glas ist das beste Weinbrandglas.

Brandy aus Spanien bestellen bei Rum&Co

Spanischer Brandy ist mindestens so bekannt wie französischer Weinbrand. Er wird vor allem in der andalusischen Stadt Jerez destilliert, wo auch der berühmte Sherry zu Hause ist. Diese Produkte kennzeichnet man als Brandy de Jerez, und sie werden vor allem von Marken wie Osborne in die ganze Welt exportiert. Spanischer Weinbrand reift meist nach dem ausgeklügelten Solera-Verfahren und ist ein Blend aus verschieden lang gelagerten Destillaten. Brandy gibt es zudem aus Deutschland und vielen weiteren Ländern der Welt. Deutscher Weinbrand muss übrigens dem Gesetz nach bestimmte Kriterien erfüllen. So sollen deutsche Weinbrände einen Mindestalkoholgehalt von 38 % vol. aufweisen. Chantré ist übrigens daher korrekterweise kein Weinbrand aus Deutschland. Wer den Brandy aus Deutschland schätzt, sollte auch dem Brandy aus Italien eine Chance geben, obwohl er hierzulande weniger bekannt ist als der Grappa.