Tonic Water ist nicht nur deshalb so beliebt, weil es eine Welt an Möglichkeiten eröffnet und sich so vielseitig wie kaum ein Mixer / Filler einsetzen lässt. Es spricht auch für das Tonikum, dass es sich mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen und Eigenschaften präsentiert, ohne dabei zu sehr vom Standard abzuweichen. Wer mag, der kann sich z. B. für ein fruchtiges Tonic-Wasser entscheiden, um sich das Erfrischungsgetränk pur zu gönnen oder es nach Herzenslust zu mixen. Wie wäre es mit dem 1724 Tonic, das als orangig eingestuft wird und viel zu bieten hat?
 

1724 – eine wichtige Zahl


1724 Tonic Water

1724 Tonic Water

Sicher hat der Name der Marke eigentlich nichts mit dem Tonic Water an sich zu tun, aber es ist doch interessant, herauszufinden, was in jenem Jahr alles geschah. Bei den Spaniern fand gleich zweimal ein Regentenwechsel statt und in manchen süd- und mittelamerikanischen Ländern wurden die Portugiesen von den spanischen Kolonialherren verdrängt. Der deutsche Philosoph Immanuel Kant kam auf die Welt. In England schloss man die Konstruktion von Blenheim Palace ab. Persien wurde anhand des Vertrags von Konstantinopel zwischen den Russen und den Türken (Ottomanisches Reich) geteilt.

Auf welches Ereignis soll denn nun die Zahl 1724 anspielen, die bei der Marke für Tonic Water gewählt wurde, fragt sich so manch einer. Interessanterweise will man gar nicht auf die Jahreszahl hinweisen. Stattdessen verbirgt sich dahinter eigentlich 1.724 in Metern als Höhenangabe. So viele Meter über dem Meeresspiegel auf den Inkapfaden in Lateinamerika wächst nämlich das Chinin, das für das 1724 Tonic Water zum Einsatz kommt. Und genau hiermit hebt man sich deutlich vom Rest ab und sorgt dafür, dass das Tonic-Wasser als Klasse für sich betrachtet wird.

Die Entstehungsgeschichte der Marke 1724


2011 schaffte man mit dem 1724 Tonic Water den Markteintritt im deutschen / europäischen und globalen Raum. Das Markenzeichen der Neuheit war dabei der Produktionsstandort und kombiniert damit die spezielle Zutat: Das Tonic Water stammt nicht etwa aus England und auch nicht aus Deutschland oder aus den USA, sondern es ist in Südamerika zu Hause. Hergestellt wird das 1724 Tonic in Argentinien, wobei auch das Nachbarland Peru eine wichtige Rolle spielt. Die Marke, die zum bekannten Unternehmen Global Premium Brands gehört, wagte den Einstieg zunächst in Spanien, was auf der Hand liegt. Dort wurde das Tonic-Wasser den Händlern beinahe aus den Händen gerissen und die Nachfrage war größer als die Produktionskapazität. Was den Spaniern gefiel, das eroberte auch die Herzen der Deutschen im Sturm, die gemeinsam mit den Briten die nächste Zielgruppe darstellten. Zum Zeitpunkt der Einführung hierzulande war die Firma Enologos AG aus Frechen für den Vertrieb zuständig und nur wenige Kenner schafften es, sich eine Flasche oder mehr zu sichern. Inzwischen jedoch kennt es fast jeder. Das 1724 Tonic Water hat sich als Charmeur mit Charisma und Persönlichkeit etabliert und gehört zu den süßeren und fruchtigeren Varianten, von denen man kaum genug bekommen kann.

Die Besonderheiten von 1724 Tonic aus Argentinien


Schon allein die Tatsache, dass das Tonic Water im südamerikanischen Land Argentinien (und in Peru) hergestellt wird, hebt es von der Masse ab. Man verlässt sich hierfür nicht auf Chinin, das z. B. in Indien oder Afrika von den bekannten Bäumen, deren Rinde sich hierfür eignet, gewonnen wird. Stattdessen wachsen die Bäume auf einer Höhe von 1.724 m in den Anden. Genau dort liegt höchstwahrscheinlich der Ursprung des Chinarindenbaums. Man wandert auf einem uralten, abenteuerlichen Inkapfad in Peru entlang, um das Chinin mühselig und unter nicht geringen Gefahren von Hand zu ernten und ebenso mühselig zum Produktionsstandort zu transportieren. Während die meisten Hersteller auf viele Wege an ihre Rohstoffe und Zutaten herankommen, gibt es für das Chinin für das 1724 Tonic Water nur den einen Pfad in spektakulärer Kulisse inmitten von Bergen und Schluchten, kargem Bewuchs und rauem Klima. Man nimmt all die Strapazen jedoch nur zu gern auf sich – wie dies in vergleichbarer Hinsicht z. B. auch beim Fever Tree Tonic und seinen zwei Machern der Fall ist. Die Mühe lohnt sich nämlich, denn das 1724 Tonic Water tanzt aus der Reihe und hat viel Lob verdient. Das Chinin aus den Anden wird gewählt, weil es als weniger bitter und intensiv als beispielsweise das Chinin indischer Herkunft gilt.

Zu den Besonderheiten gesellt sich neben dem unter ganz bestimmten Wetterbedingungen in luftiger Höhe wachsendem Baum / Chinin noch das Wasser, das für das alkoholfreie Getränk verwendet wird. Bergwasser aus Patagonien in Argentinien von unterirdischen, jahrhundertealten Quellen veredelt das Tonic Water. Dieses unkontaminierte, natürlich gefilterte, absolut reine und klare Wasser stellt ein weiteres Markenzeichen von 1724 Tonic Water dar und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Es ist einer von vielen Gründen dafür, warum das Tonic Water von 1724 nicht nur in jede Hausbar integriert werden sollte, sondern schon jetzt den gastronomischen Bereich und die Bars und Klubs für sich entdeckt.

Einerseits ein bisschen Luxus und Einzigartigkeit, andererseits klassische Gefälligkeit


Der Exportmanager von Global Premium Brands, Conor O’hAonghusa, fasst zusammen, welches Image man mit dem 1724 Tonic Water präsentieren will: "Higher quality is not for everyone (höhere / hohe Qualität ist nicht jedermanns Sache)." So versucht man vermutlich, sich mit dem Tonic-Wasser ein wenig elitär zu geben und die Kenner und Feinschmecker auf seine Seite zu ziehen. Andererseits gehört es zu den unternehmerischen Zielen dazu, dass das 1724 Tonic Water sowohl pur zu genießen als auch mit den verschiedensten Spirituosen von Gin über Vodka bis hin zu Tequila, Rum und natürlich auch Fruchtsäften mixbar sein soll. Das Tonic Water von 1724 steht für Premium-Qualität. Man unterstreicht dies noch dadurch, dass man nicht so viel Kohlensäure hinzugibt, dass man sich an ein Mineralwasser erinnert fühlt, sondern nur solch prickelnde Perlen, dass man eher an Champagner und Schaumwein im Allgemeinen denkt. Ein weiterer Slogan des Unternehmens ist "Some numbers can change it all (einige Zahlen können alles verändern)". Damit will man wohl betonen, dass man erfrischend andersartig ist, und dass die Zahl in der Tat eine wichtige Rolle spielt und das Tonic-Wasser zum Exoten mit dem gewissen Etwas macht.

Die Chinarinde aus Peru, die einzigartigen klimatischen Gegebenheiten in den Anden in der Höhe von 1.724 m, die vorsichtige Zugabe von Kohlensäure und die Arbeit mit viel Liebe zum Detail machen dieses Produkt zu einem Highlight. Wer neue Wege gehen will, wer fruchtiges Tonic-Wasser mag, weg nach einem sommerlichen, leicht bitteren Erfrischungsgetränks sucht und wer bei der Qualität keine Kompromisse eingehen will, der sollte sich das 1724 Tonic Water nicht entgehen lassen. Die vielversprechende Neuheit mit natürlichen Zutaten und bewusst schlichter Flasche richtet sich auch an Mandarinen-Fans und an alle, die bei einem Gin & Tonic nicht zu viel Bitterkeit und Wacholder spüren möchten.

Aroma und Geschmack des Tonics


Das 1724 Tonic Water aus Peru entfaltet nur einen dezenten Unterton von Chinin. Man kann es in dieser Hinsicht ein wenig mit dem 28 Tonic Water vergleichen, das zwar auf eine klassische Chininsorte, aber nur einen geringen Anteil davon setzt. Beim Tonic Water aus Südamerika, das die Inkas sicher zu schätzen gewusst hätten, beginnt alles mit Reinheit und Frische. Das Aroma entfaltet eine zurückhaltende, doch auch kräftige und klare Note. Dann kommt Elan ins Spiel und anschließend wirkt das Tonic weicher und runder. Im Geschmack trifft man auf erstaunlich fruchtige Töne, die an Orangen und andere Zitrusfrüchte denken lassen. Das orangige 1724 Tonic Water könnte aufgrund der einladenden, säuerlich-süßlichen Fruchtigkeit kaum mehr Frische offenbaren und macht Lust auf mehr. Feinherbes Chinin, Bitterorange und eine Winzigkeit von Wassermelone lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Das Finish ist dann wieder reiner und bitterer, was bei Verkostungen für Anerkennung sorgt.

Diese Eindrücke kommen zum Vorschein, wenn man das 1724 Tonic Water pur trinkt. Mixt man es mit Gin, dann entfaltet es weitere Nuancen und begeistert ebenfalls. Es bietet sich an, das Tonic mit dem Gin Mare zu kombinieren, denn beiden stammen aus dem spanischen Hause Global Premium Brands und passen hervorragend zusammen. Der Gin Mare wird an der Costa Brava in Spanien unter mediterranem Einfluss mit speziellen Botanicals produziert und harmoniert ideal mit dem 1724 Tonic Water. Man kann beide im Set gemeinsam kaufen und trinken. Darüber hinaus ist es jedoch möglich, zahlreiche weitere Ginsorten mit dem Tonic-Wasser zu mischen. So sind Mixologen der Ansicht, dass Hendricks Gin, Blackwood Vintage Dry Gin, Sipsmith London Dry Gin, Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin, Bloom Gin, G'Vine Floraison oder Nouaison, Tanqueray No. 10, No. 3 London Dry Gin und I Dream of Gini eine ausgezeichnete Ergänzung zum 1724 Tonic Water darstellen.

Cocktails und Longdrinks mit dem 1724 Tonic Water


Der Klassiker Gin & Tonic ist nicht die einzige Möglichkeit, das moderne, fruchtige, kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränk zu genießen. Der Hersteller empfiehlt, den traditionellen Gin & Tonic auf exotischere Weise zu zelebrieren, indem man neben Gin, Tonic Water und Eiswürfeln noch rote Beeren und ein Stückchen Grapefruit (statt eine Scheibe Zitrone oder Limette) einsetzt. Außerdem kann man Cachaça & Tonic oder Rum & Tonic mixen und am besten mit etwas frischer Minze, Beeren und Zuckerrohr / Rohrzucker garnieren. Ebenso ist es denkbar, das orangige 1724 Tonic Water mit Vodka zu mischen. Kardamom und Zitronenschale werden hierfür empfohlen. Wer mag, kreiert einen Aperitif & Tonic mit Amaro, Granatapfel und Limette.