Ein Gaumenschmaus

Nachhaltigkeit und Geschmack vereint

Im Frühling ist es wieder so weit: Leckereien mit Spargel sind von April bis Juni wieder möglich. Die weißen und grünen Stangen sind nicht nur äußerst delikat, sondern von wichtigen Inhaltsstoffen. Werden sie regional angebaut, schmecken sie durch die verkürzten Transportwege noch frischer. Bei der Zubereitung wird es mit den aromatischen Stangen mit Sicherheit nicht langweilig. Neben der klassischen Spargelsuppe gibt es zahlreiche Rezepturen, welche beispielsweise mit Whisky und Honig für eine wahre Geschmacksexplosion sorgen.

Gute Gründe, um Spargel regional zu kaufen

Regionalität zahlt sich bei Lebens- und Genussmitteln häufig aus. Wer regional kauft, unterstützt nicht nur lokale Produzenten, sondern erhält etwas Besonderes. Doch Spirituosen aus Schottland haben beispielsweise ihre unnachahmlichen Noten. Traditionsbewusste Whiskyliebhaber bevorzugen Single Malt und Co. aus den Destillerien des Hochlands. Trendbewusste Whiskyfreunde hingegen haben Spaß daran, auch Whiskys aus Deutschland zu erkunden.

Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr als 300 Destillerien bzw. Brennereien, die sich der Herstellung der edlen Tropfen widmen. Einige sind sogar in Mecklenburg-Vorpommern zu finden. Das Bundesland ist aber nicht nur für seine schönen Strände oder neue Whiskysorten bekannt. Hier erwarten noch mehr kulinarische Hochgenüsse. Nicht fehlen darf natürlich der Fisch. Der Aal ist durch seine Länge nicht nur ein optischer Hingucker, sondern landet auch schmackhaft (beispielsweise geräuchert) auf dem Tisch.

Um eine kulinarische Länge der ganz anderen Art dreht sich alles zwischen April und Juni: Spargel. Unweit von Mecklenburg schönen Stränden haben regionale Spargelproduzenten im angrenzenden Brandenburg ihre Felder. Von hier aus kommt das Gemüse mit leckerer Soße, Kartoffeln, Melone oder anderen Lebensmitteln auf den Teller.

Knackig, frisch – der Spargel aus Brandenburg überzeugt

Der Spargel aus der Region Brandenburg ist für seine Qualität berühmt. Ursächlich dafür: das gekonnte Hegen und Pflegen der Bauern. Nichts wird hier dem Zufall überlassen, sodass die geernteten Stangen höchster Qualitätsansprüche erfüllen. Bis der Spargel tatsächlich für die Ernte bereit ist, müssen sich Genießer gedulden. Es dauert drei Jahre, um die ersten Stangen zu ernten.

Durch den aufwendigen Anbau hat das Lebensmittel nur beste Behandlung bei der weiteren Verarbeitung verdient. Nachdem die Stangen geerntet wurden, kommen sie durch die regionalen Produzenten rasch in den Verkauf. Das merken Verbraucher an der Qualität: keine trockenen Spitzen, wie sie häufig bei überregional importiertem Gemüse zu finden sind.

Spargelsuppe

Spargel als wahre Vitaminbombe

Das knackige Frühlingsgemüse hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Bei guter Pflege ist der Stangenspargel vollgepackt mit gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. Er besteht nicht nur aus viel Wasser und wenig Kohlenhydraten. Nein, er ist auch reich an Protein und wenig Feld. Außerdem ist Spargel ein wichtiger Kalziumlieferant. Im Vergleich zu anderen Lebensmitteln sind in 100 g ca. 20 bis 22 mg Kalzium enthalten.

Lecker-gesunde Rezepte mit Spargel

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt ausreichend Gemüse auf dem Speiseplan. Aufgrund der zahlreichen sekundären Pflanzenstoffe darf der Frühlingsbote Spargel nicht fehlen. Langweilig müssen die Spitzen und Stangen dabei gar nicht sein.

Warum nicht den bodenständigen Spargel auf aufregende Weise mit anderen Geschmacksnoten kombinieren? Ideal dafür sind Rezepte, die mit einem vollen irischen Whisky abgerundet werden. Ein kulinarisches Highlight ist Spargel vom Grill mit einer vollmundigen Honig-Whisky-Soße. Dafür werden folgende Zutaten benötigt: 10–15 Stangen weißer Spargel, 8 cl Whisky, vier Teelöffel Honig (zur besseren Unterstreichung des Whiskys am besten eine kräftige Sorte), acht kleine Möhren, zwei Knoblauchzehen, vier Stangen Frühlingszwiebeln.

Um die Soße später abzurunden, dürfen Lorbeerblätter, Wacholderblätter und etwas Zitrone (unbehandelt) nicht fehlen. Um den Frühling mit dem deftig-süßen Gericht einzuläuten, wird der Grill vorgeheizt. Spargel und Möhren werden geschält. Letztere kommen kurz ins kochende Wasser. Der Spargel wird gemeinsam mit Frühlingslauch, Karotten, Knoblauch, Butter, Zitronenschale, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter in einzelne Folienpakete gepackt. Der Honig und Whisky (beispielsweise aus Irland) runden das Genusspaket ab.

Die einzelnen Pakete werden im Anschluss zum Schmoren auf den Grill gelegt. Ca. 30 Minuten braucht es, bis der Spargel weicher wird und sich alle Aromen der übrigen Zutaten entfalten. Sind die kulinarischen Pakete fertig, einfach öffnen, mit etwas Meersalz und Petersilie würzen und ab auf den Teller. Bon Appetit!

Whisky

Spargel roh im Salat

Wer es im Frühling etwas frischer und roh mag, kann den Spargel auch so verzehren. Wichtig: Den Spargel gut schälen und auf Bio-Qualität achten. Der Spargel kann als Highlight in verschiedenen Frühlingssalaten dienen.

Circa 500 g Spargel, ein Bund Radieschen, Kohlrabi, ein Ei, ein paar Kirschtomaten und frische Kräuter – schon ist der Frühlingssalat fertig. Für das leichte Dressing etwas Honig, Weißweinessig, Rapsöl und Senf zusammengeben und zum Salat reichen. Für den knackigen Aspekt sorgen Kürbiskerne. Wer möchte, kann zusätzlich frisches Vollkornbrot servieren. Frisches Brot aus regionaler Herstellung macht sich besonders gut.

Bei wem die Frühlingszwiebel hoch im Kurs steht, kann mit ca. 500 g Spargel, etwas Öl, Essig und Pfeffer einen frisch-würzigen Salat zaubern. Ist das Aroma zu scharf, einfach etwas Zucker hinzufügen.

Weitere Tipps für Spargelzubereitung

Damit das Genusserlebnis beim Spargel möglichst lange anhält, unbedingt einige Tipps beachten. Um das exklusive Gemüse länger frisch zu halten, am besten in ein feuchtes Tuch wickeln und gut gekühlt aufbewahren.

Wer sich besonders vitaminreich ernähren möchte, sollte sich auf die Spargelspitzen konzentrieren. Sie enthalten den höchsten Vitamingehalt. Auch wenn die Spitzen der regionalen Spargel vielleicht violett aussehen, ist das kein Qualitätsmangel. Die violette Färbung zeigt lediglich, dass die Spitzen länger Tageslicht ausgesetzt waren. Ein Qualitätsverlust stellt sich dadurch nicht ein.

Bei der Zubereitung des Spargels ist Fingerspitzengefühl gefragt. Bloß nicht zu lange kochen, sondern lieber dünsten. Das Garen sorgt dafür, dass der Spargel schön knackig und dennoch weich bleibt. Außerdem bleiben durch das schonende Zubereitungsverfahren wichtige Nährstoffe erhalten.

Um die weiße Farbe des Spargels beim Kochen zu erhalten, gibt es einen Geheimtrick: etwas Zitrone. Ein Spritzer in das Wasser oder auf den Spargel lässt die Farbe schön frisch aussehen. Wer Angst vor einem zu bitteren Geschmack beim Spargel hat, hilft mit etwas Zucker nach. Allerdings sind die hochwertigen regionalen Spargelsorten ausgewogener im Geschmack als noch vor einigen Jahren. Deshalb treten die Bitterstoffe kaum in den Vordergrund, sodass Zucker häufig gar nicht mehr notwendig ist.

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