Ginger Beer

Das Multitalent mit der Kraft von Ingwer: Ginger Beer

Geht es um das Mixen von Drinks, kommt man um Filler wie Bitterlimonaden nicht herum. Am bekanntesten ist dir wohl das Tonic Water oder das Soda, aber auch das Ginger Beer kennt jeder. Es lässt sich überraschend vielseitig einsetzen, obwohl es so einen besonderen Charakter aufweist. Was macht das Getränk mit Ingwer so besonders, dass es die ganze Welt erobert und viele Cocktailrezepte inspiriert hat?

Wissenswertes zum Ginger Beer mit Ingwer

Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Ginger Beer schlicht und einfach Ingwerbier, doch auch im deutschen Sprachgebrauch wird zumeist der englische Begriff verwendet. Obwohl man das Getränk als Bier bezeichnet, ist es alkoholfrei und gehört zu den Limonaden bzw. zu den Bitterlimonaden. Man kann es auch als Softdrink einstufen und pur trinken. Woher kommt es also, dass man den Vergleich zum alkoholischen Gebräu zieht? Der Name liegt darin begründet, dass Ginger Beer ursprünglich mithilfe von Brauen und alkoholischer Gärung gewonnen wurde. Das Ziel war es nicht so sehr, dem Getränk einen bestimmten Alkoholgehalt zu verpassen; vielmehr nutzte man das Gären, um Kohlensäure zu erhalten. Die Trinkstärke war also niedrig. Es gibt sogar heutzutage noch das eine oder andere Produkt, das einen geringen Alkoholgehalt besitzt.

Das Ginger Beer ist mit dem Ginger Ale verwandt, das ebenfalls nach einer Art von Bier benannt ist. Was ist der Unterschied zwischen Ginger Ale und Ginger Beer? Letzteres ist meist kräftiger, da es mehr Ingwer enthält. Außerdem zeigt es sich meist von der trüben Seite und kann zusätzliche Zutaten wie die Säfte von Zitrusfrüchten beinhalten. Der größte Unterschied zwischen Ginger Beer und Ginger Ale ist der Geschmack, obwohl in beiden Fällen der Ingwer die Hauptrolle spielt. Das Beer bietet mehr Würze und Schärfe sowie Intensität als das Ale. Das wiederum bietet die Spielraum für Experimente beim Mixen von Longdrinks und Cocktails mit Ginger Beer oder Ginger Ale. Du kannst darüber entscheiden, wie viel Ingwer sein soll.

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Ingwer

Seit wann gibt es Ginger Beer schon, und wer hat es wo erfunden? Die Wurzeln der Limonade liegen wie beim Tonic bei den Briten. Im 18. Jahrhundert kam es in Großbritannien auf, wobei die genauen Anfänge ungeklärt sind. Es war damals und im nachfolgenden Jahrhundert in England und den Nachbarländern üblich, daheim Ginger Beer selbst herzustellen. Das Prinzip der Fermentation bzw. alkoholischen Gärung mit Hefe machte dies möglich. Im Laufe der Zeit ging der Alkoholgehalt von rund zehn Prozent auf nicht einmal mehr Prozent zurück. Man exportierte das britische Ginger Beer auch in die nordamerikanischen Kolonien. In den USA erkannte man dann sein Potenzial für Mixgetränke. Zu den ursprünglichen Zutaten gehörten neben der Ingwerknolle u. a. noch Zucker, Zitronensaft, Brauhefe und kochendes Wasser.Man schätzte die Ingwerlimonade an heißen Sommertagen als Erfrischungsgetränk, trank es in geselliger Runde oder wollte damit den Effekten von (zu) viel Alkoholkonsum entgegenwirken.

Während die Engländer mit einem Verfahren von auskochen, zuckern und gären sowie lagern in einem Holzfass vorgingen, entwickelten die Amerikaner eine einfachere Methode und verzichteten so auf den Alkohol. 

Ginger beer

Sie bereiteten eine kalte Brause zu, indem sie Ingwerwurzel, Zucker und Wasser zu einem selbst gemachten Ingwersirup vermischten und für die Kohlensäure sprudelndes Soda hinzugaben.

Erst 2010 wagte sich zum ersten Mal ein Betrieb an die Herstellung von Ginger Beer aus Deutschland: Gemeint ist die Firma Thomas Henry, von der es noch weitere Limonaden zu kaufen gibt. Es kam jedoch zu einer Klage, der Name sei irreführend und lasse die Kunden denken, es handle sich um ein alkoholhaltiges "Bier". Der Name des Produktes wurde darauf geändert, und auch Nachfolger von anderen Marken wie beispielsweise Schweppes verzichteten auf den Ausdruck. 2017 entschied ein deutsches Gericht jedoch, dass Konsumenten sich durchaus darüber bewusst sind, welches ursprünglich englisches Getränk ohne Alkohol unter der Bezeichnung Ginger Beer handelsüblich ist. Daher darf theoretisch inzwischen auch deutsches Ginger Beer wie Thomas Henry Spicy Ginger als solches bezeichnet werden. Daneben empfehlen sich beim Ginger Beer kaufen Marken wie Fever Tree, Goslings, Goldberg Intense Ginger und Bundaberg Ginger Brew.

Cocktails und Longdrinks mit Ginger Beer

Möchtest Du Cocktails mit Ginger Beer mixen? Die Ingwerlimonade passt im Grunde zu allen Spirituosen, vor allem zu Gin, Vodka oder Rum. Es empfiehlt sich die Kombination mit Zitrusfrüchten, Cidre oder Apfelbrandy/Calvados und nicht zu süßen Zutaten. Vor allem für Sommercocktails ist Ginger Beer oder Ginger Ale aufgrund der Frische und des herb würzigen Pepp eine prima Wahl. Hier gibt es einige populäre Cocktailrezepte mit Ginger Beer:

  • Moscow Mule (mit Vodka)

  • Ginger Fizz (mit Gin)

  • Dark n Stormy (mit Rum)

  • London Buck (mit Gin)

  • Ginger Beer Mojito (mit Rum)

  • Triple Gin (mit Gin und Galliano, wobei Ginger Beer das 3. G ist)

  • Stone Wall (mit Rum)

  • Ginger Beer Paloma

  • Apple Ginger Bourbon Fizz (mit Whiskey)

  • Ginger Mint Julep

  • Nordic Storm (mit Aquavit)

  • Ginger Breeze

  • Gingerina (mit Portwein)

  • Cherry Sparkler

  • Fresh Finish

  • Amaro & Ginger Beer (mit Bitterlikör)

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