Hernö Gin – von Null auf Hundert in gerade mal sechs Jahren

Mit dem Gin von Hernö überholen sich die Schweden selbst

Oh ja, wenn Schweden ins Spiel kommt, dann fallen uns Köttbular, Wasa oder Ikea ein. Seit 2012 allerdings, gibt es da einen weiteren Kandidaten, der vor allem die Freunde der flüssigen Spitzenklasse überzeugen kann. Wir sprechen von dem fabelhaften Hernö Gin. Gin, weltweit nie wirklich aus der Mode gekommen, hat in Schweden wenig Tradition. Gestört hat sich daran keiner, außer vielleicht Jon Hillgren. 1999 kam dieser als Bartender nach London und verliebte sich in Gin. Heute ist der Schwede Spezialist in der Destillation des feinsten Wacholderwässerchens. Die ersten Ehrungen für die in Dala, nahe dem Städtchen Härnösand gelegene Hernö-Distillerie, haben die Schweden schon 2013 eingeheimst. Viele weitere sollten folgen, ein Ende der Erfolgsstory des Hernö Gin ist nicht abzusehen. Warum auch, es ist schön, Erstklassigkeit so natürlich und unverbraucht kennenzulernen.

© Hernö Gin/Andreas Nilsson

Hernö Gin – der London Dry Gin mit dem besonderen Etwas

Hernö Gin erblickte 2012 zum ersten Mal das Licht der Welt. Jahre hatte es gedauert, bis Hillgrens Liebe zum Gin uns seinen feinen Tropfen bescherte. Der runde Wacholdercharakter fällt sofort auf. Daneben überzeugt „der Schwede“ in der Nase mit einer frischen Zitrusnote und seiner blumigen Komplexität. Mit 40,5 % Alkohol ist Hernö Gin nicht übermäßig stark, aber so gut, dass er der Basis-Gin ist, den die Schweden für die Herstellung ihrer drei weiteren Flaggschiffe benutzen. Der Hersteller bedient sich ausschließlich biologisch angebauter Zutaten aus acht Ländern. Der Wacholder kommt aus Ungarn, Koriandersamen aus Bulgarien und einheimische Lingonbeeren finden Verwendung. Meadowsweet wird durch Großbritannien bereitgestellt, indischer schwarzer Pfeffer harmoniert mit Kassie aus Indonesien und der frischen Vanille aus Madagaskar.

Hernö Navy Strength Gin – ganz nach Belieben der Seemmannszunft

Wenn Du Hernö London Dry Gin mit mehr Pepp magst, kommst Du an Hernö Navy Strength Gin nicht vorbei. Während der London Dry Gin auf 40,5 % Alkohol verdünnt wird, belassen die Schweden den Navy Strength Gin bei 57 % Alkoholgehalt. Die britische Marine behauptete, dass sich Gin mit weniger Alkoholgehalt entzünden wurde. Mit dem Navy Strength Gin produziert Hernö einen erwachsenen Gin, der weniger ölig daherkommt und mit seinem Pfefferaroma im Abgang überzeugt. Auch der Wacholder kommt herber zur Geltung, die Gesamtkomposition verspricht einen mehrmals prämierten Gin, der Zitrus mit Blumigkeit vereint.

© Hernö Gin
© Hernö Gin

Hernö Old Tom Gin lässt die schwedische Katze aus dem Sack

Old Tom Gin wird nachgesagt, schon im England des 18. Jahrhunderts verkauft worden zu sein. Pubs hatten schwarze, hölzerne Katzen platziert, die den Verkauf anzeigten. Hatte die Katze einen Penny in der Schnauze, wurde der Gin heimlich durch einen Schlauch in der Katzenpfote ausgeschenkt. Hernö Old Tom Gin ist auf 43 % Alkohol verdünnt, verwendet mehr Meadowsweet und wird nach der Destillation mit etwas Honig veredelt. Seit 2014 am Markt, hat der Old Tom jedes Jahr Preise eingefahren. In den World Gin Awards 2017 konnte er sogar als World’s Best Gin abschneiden. Seine blumige Note wird durch den beigegebenen Honig leicht süßlich. Wahrlich eine ganz besondere Komposition.

Hernö Juniper Cask Gin reift in Wacholderholzfässern

39,25 Liter Gin reifen in Wacholderholz. 30 Tage dauert das und beschert uns den letzten der hervorragenden Hernö Gins. Mit 47 % Alkoholgehalt hält der Schwede der Konkurrenz einfach Stand. Intensiv, mit der Süße der verwendeten Kräuter, endet der Wacholderabgang mit einer angenehmen Zitrusnote. Reichlich prämiert, wie alle Hernö Gins, schlägt sich der vierte Gin der Schweden mindestens so prächtig wie seine Mitstreiter. Am Ende kann das für Dich nur bedeuten, das Portemonnaie zu zücken und den Hernö Gin zu kaufen. Für welchen Du Dich entscheidest, musst Du selbst herausfinden. Meine Entscheidung ist schon längst gefallen. Ich nehme alle!

© Hernö Gin
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