International Gin & Tonic Day

Heute ist der International Gin & Tonic Day. Da lohnt es sich, das Wissen rund um den G&T aufzufrischen und dich hier mit den benötigten Zutaten einzudecken.

Wissenswertes zum Gin & Tonic

Wer hat den Gin und Tonic wo und wann eigentlich erfunden? Gin wird von uns automatisch mit den Engländern assoziiert, und sie sind es auch, die den damit untrennbar verbundenen G&T ins Leben gerufen haben. Im 18. Jahrhundert erkannte man, dass man sich mit Chinin (der Rinde des Chinabaumes) gegen Tropenkranken wie das von Stechmücken übertragene Malaria schützen konnte. Das war vor allem für die britischen Soldaten in tropischen Kolonien wie Indien wichtig. Auch die Mitglieder der British East India Company profitierten davon. Aber die Sache hatte einen Haken: Chinin war unglaublich bitter. Man kam schließlich auf die Idee, das Pulver regelmäßig mit Wasser zu trinken, und damit war das Tonic Water geboren. Ein Engländer in Indien kombinierte das immer noch ziemlich herbe Tonic Water kurzerhand mit seinem heißgeliebten Gin, und geboren war der Gin & Tonic. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war das Tonic Water für die Malariaprophylaxe unerlässlich, und auch der Drink gewann immer mehr an Beliebtheit.

Was braucht man für einen guten Gin & Tonic?

Wenn Du den International Gin & Tonic Day am 9. April stilecht feiern willst, dann mixt Du dir den beliebten Drink am besten selbst. Dafür brauchst Du nicht viel: Gin, Tonic Water, ein passendes Longdrinkglas (gerades, hohes Highball-Glas) und falls Du magst Eis. Viele Genießer finden ein Stück (Schnitz) Limette oder Zitrone dazu sehr passend (oder nur ein Stückchen der Schale, genannt Zeste). Aber Vorsicht, auf einige Details solltest Du trotzdem achten – allen voran auf die Qualität. Je hochwertiger und charaktervoller das Tonic und der Gin, desto mehr Freude wirst Du am Drink haben.

Gin Tonic Cocktail mit Zitronen und Rosmarin
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Gin Tonic Drinks + Frau im Hintergrund
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Tipp 1: Tonic Water ist nicht gleich Tonic Water

Inzwischen ist es Standard, dass jedes Tonic-Wasser mit Kohlensäure versehen wird. Außerdem spielt die Bitterkeit nach wie vor eine wichtige Rolle, mag jedoch von Produkt zu Produkt deutlicher vernehmbar oder dezenter sein. Manche moderne Versionen verzichten auf Chinin, aber wir empfehlen die authentischen Qualitätsprodukte. Mit bekannten Marken wie Fentimans, Thomas Henry, Goldberg und Fever Tree kannst Du fast nichts falsch machen. Doch auch hier lassen sich natürlich Unterschiede beobachten, die sich auf den Drink auswirken. Schließlich verwendest Du vom Mischverhältnis her mehr Tonic als Gin, die meisten Genießer nutzen 1 Teil Gin und 3 Teile Tonic. Wir unterscheiden generell in verschiedene (sehr grobe) Geschmacksrichtungen beim Tonic Water:

  • Trockenes Tonic Water schmeckt so gut wie gar nicht süß und legt das Hauptaugenmerk auf die Zitrusnote. Moderne New Wester Dry Gins sind nicht immer der richtige Partner, klassische London Drys gewinnen häufig an Geschmack! (Beispiel: Fever Tree Light Tonic)
  • Florales Tonic Water wirkt sehr voll im Mund und hat etwas von Kräutergarten und Blumenwiese. Eine ebenfalls recht prägnante Zitrusnote mischt sich dazu. Es ist sehr mächtig und dominiert schwache Gins. (Beispiel: Fentimans Tonic Water, Windspiel Tonic Water)
  • Klassisches Tonic Water steht dem Gin nicht im Weg und eignet sich vor allem für Einsteiger. Das Tonic ist wenig bitter, schwach ausgeprägt in den Zitrusnoten und mittelmäßig süß. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger, aber irgendwie alle in der Mitte. Mit einem solchen Tonic kannst Du praktisch nichts verkehrt machen und auf blauen Dunst mit fast jedem Gin paaren. (Beispiel: 28 Drinks Tonic, Thomas Henry Tonic, Goldberg Tonic)
  • Mildes Tonic Water ist sehr schön weich und in keiner Note dominant. Es unterstützt jeden Gin und hebt ihn an, an Stelle ihn zu erdrücken. Es ist supersoft und eignet sich sogar für die Kombination mit Vodka. Diese Art Tonic lässt dem Gin ganz viel Raum und behält von allen den ursprünglichsten Geschmack des Gins im G&T. (Beispiel: Fever Tree Tonic, Fever Tree Mediterran Tonic)
  • Wenig bitteres Tonic Water ist genau das: wenig bitter. Wenn Dir die Bitternote eines Gin and Tonics störend vorkommt, so kannst Du sie mit einem solchen Tonic zumindest reduzieren. Ein bisschen bitter bleibt jedoch jeder G&T. (Beispiel: Fever Tree Elderflower Tonic)
  • Fruchtiges Tonic Water tanzt aus der Reihe und peppt den Geschmack mit besonderen Bestandteilen auf. Fruchtige Noten stehen hier im Vordergrund, wie z.B. Kirschblüte. (Beispiel: Thomas Henry Cherry Blossom Tonic)

Wenn Du gerade Gin and Tonic entdeckst, halte Dich an das übliche 1:3 Mischverhältnis, dass macht es Dir vermutlich einfacher, da es den meisten Menschen so gut gefällt. Experimentiere mit anderen Verhältnissen und Tonics, sobald Dich die Abenteuerlust packt!

Tipp 2: der richtige Gin

Stellst Du dir die Frage: Wie mixe ich den richtigen Gin & Tonic für mich? Eine einzig wahre Antwort hierauf gibt es nicht. Am besten experimentierst Du mit verschiedenen Gins und Tonics sowie Mischverhältnissen. Auch das Garnieren mit Zitronenzeste, Limettenzeste oder gar Gurke kann sich auf das Endergebnis auswirken. Wenn Dir der Standarddrink zu langweilig ist oder Du am International Gin and Tonic Day mal etwas anderes versuchen willst, dann legen wir dir raffinierte Gins ans Herz, die etwas Besonderes sind:

Gin Tonic mit Limette, Gurke und Wacholder auf schwarzen Holztisch
© Javier-Somoza / Fotolia

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Du legst wert auf einen moderaten Preis und leckeren Gin
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Du möchtest doch lieber einen ausgefallenen Gin genießen
Der weiche Hendricks sorgt mit seinen Rosen und Gurkenelementen für New Western Style. Begnatete Kombination ist dabei: Fülle eine Scheibe Gurke und frisch gemahlenen Pfeffer Deinem G&T bei und genieße ihn aus einem Strohhalm.

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