Der Klassiker unter den Amerikanern:

Jim Beam Whiskey

Es lohnt sich immer, einen Blick auf die Klassiker und Topseller einer Produktkategorie zu werfen, denn schließlich kommt die Popularität nicht von ungefähr. Wir nehmen daher diesmal für dich die Firma Beam Suntory unter die Lupe, die – vor allem, aber nicht nur – beim Whiskey aus Amerika zu den Marktführern gehört. Warum solltest Du Jim Beam kaufen?

Die Firma Beam Suntory im Porträt

Beam Suntory – das hört sich doch nach zwei Unternehmen an, die aus verschiedenen Ländern kommen, oder? Richtig! Diese Firma ist genau genommen ein Firmenzusammenschluss, an dem sowohl die Vereinigten Staaten als auch Japan teilhaben. Es handelt sich um einen US-amerikanischen Spirituosenhersteller, dessen Hauptsitz sich in Deerfield im Bundesstaat Illinois befindet. Dieser Betrieb gehört seit einigen Jahren zum japanischen Getränkehersteller Suntory, der darüber hinaus noch diverse schottische Whiskymarken kontrolliert und selbst Japanese Whisky auf den Markt bringt. Und woher kommt der Name Jim Beam? Er bezieht sich auf den Gründer einer alten Destillerie in Kentucky. Interessanterweise war ein deutschstämmiger Siedler dafür verantwortlich: Johannes Jakob Böhm änderte seinen Namen der Einfachheit halber in Jacob Beam um – und Jacob wurde zu Jake, dann zu Jim. Seine 1795 gegründete Brennerei für die Herstellung von Bourbon Whiskey war ein Pionier. Sein Whiskey wurde zunächst als Old Jake Beam vermarktet. Im Laufe der Jahrzehnte entstand der Jim Beam Bourbon Whiskey aus Kentucky. Eine Zeit lang geriet man in Vergessenheit, da die Prohibition die Alkoholherstellung in den USA lahmlegte. In den 30er-Jahren errichtete ein Nachfahre von Beam in Bardstown (Kentucky) eine neue Destillerie und verhalf dem Jim Beam Whiskey damit zu neuem Leben.

Woher stammt Jim Beam?

Es mag den Anschein haben, als handle es sich auch bei Beam Inc. um ein alteingesessenes Unternehmen, doch das ist nur die halbe Wahrheit: Unter diesem Namen agiert der Betrieb erst seit 2011, denn er ging aus dem Spirituosengeschäft der amerikanischen Firma Fortune Brands hervor. Diese wurde 1969 unter dem Namen American Brands auf die Beine gestellt, in derselben Stadt, wo heute der Spirituosenhersteller Beam seinen Sitz hat. American Brands – mit dem Tochterunternehmen American Tobacco Company mit einem Gründungsdatum Ende des 19. Jahrhunderts –

 

kümmerte sich um mehrere Marken und Betriebe und änderte seinen Firmennamen 1997 in Fortune Brands um. Neben dem Firmenbereich "Home and Hardware" spielt der Bereich "Weine und Spirituosen" eine wichtige Rolle. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Marken wie Jim Beam und Knob Creek, die beide American Whiskey liefern. 2005 erwarb Fortune Brands von der französischen Firma Pernod Ricard darüber hinaus die Marken Canadian Club, Laphroaig, Courvoisier, Ardmore, Sauza und Maker's Mark.

Der Weg in die Moderne: von Beam Inc. zu Beam Suntory

2007 veräußerte Fortune Brands die Wein-Abteilung an Constellation Brands, und 2011 splittete sich Beam Inc. ab. Schon vor dem Zusammenschluss der zwei Unternehmen vertrieb Suntory die Produkte von Beam im japanischen Raum, wobei Beam sich seinerseits um den Vertrieb einiger Marken von Suntory in asiatischen Ländern wie Singapur kümmerte. Der Spirituosenhersteller Suntory kaufte Beam Inc. schließlich 2014 für eine Summe von über 13 Milliarden US-Dollar auf – und war dabei der Retter in Not. Es stand nämlich finanziell ziemlich schlecht um die Firma, sodass beim Kauf der asiatische Betrieb bis zu 2 Milliarden Schulden mit übernahm. Seit Ende 2014 zählen zusätzlich die Spirituosenmarken, die schon zu Suntory gehörten, zum Firmenzusammenschluss Beam Suntory. Das trifft beispielsweise auf den Yamazaki Whisky zu. Gegenwärtig ist das Unternehmen für die verschiedensten Spirituosen neben dem Jim Beam Whiskey zuständig, u. a. für Scotch Whisky, Cognac, Liköre und Tequila, Gin und Vodka. Sogar Rum ist im breit gefächerten Sortiment integriert.

Warum Jim Beam Whiskey kaufen?

Es gibt unserer Meinung nach viele Gründe, warum Du Whiskey von Jim Beam kaufen solltest:

  • Die Marke kann auf eine lange Tradition zurückblicken und steht für authentischen Genuss.

  • Beam Suntory ist aktuell der weltweit drittgrößte Hersteller von Spirituosen, und der Umsatz beläuft sich jährlich wahrscheinlich auf circa 4 Milliarden US-Dollar. Bei all der Masse geht die Klasse jedoch nicht verloren.

  • An Auswahl mangelt es nicht – vor allem deshalb, weil Jim Beam Bourbon nicht das einzige Produkt der Firma Beam Suntory ist. Schon allein der American Whiskey und mit ihm zusammen der Canadian Whisky gewährleistet, dass es dir niemals langweilig wird. Dazu gesellen sich die vielen Abfüllungen an schottischem und japanischem Whisky. Derzeit liegen zudem die Liköre von Beam Suntory im Trend.

  • Hohe Qualität und eine zum Image der Spirituosen passende Präsentation sorgen für ein positives Gesamtbild, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Man bleibt den Prinzipien der jeweiligen Marken treu, wagt aber auch gern einmal Experimente.

Man kann mehrere Sorten an Whiskey von Jim Beam kaufen: Jim Beam für klassischen, zugänglichen Bourbon in mehreren Sorten und Old Grand-Dad für mehr Tradition und Anspruch. Daneben existiert der Jim Beam Rye Whiskey mit Hauptaugenmerk auf Roggen statt Mais für die Maische. Diese Whiskeys lagern unterschiedlich lang in diversen Fasstypen und werden miteinander vermählt, sodass ein aussagekräftiger Blend mit bestimmten Charakterzügen entsteht. Es gibt u. a. Single Barrel oder Small Batch Whiskey von Jim Beam zu entdecken. Die leckeren Whiskeyliköre in verschiedenen Geschmacksrichtungen werden nach der Lagerung aromatisiert. Whiskeys nach der Old-Grand-Dad-Formel sind mehrheitlich in den USA erhältlich, wobei wir uns hier z. B. auf Knob Creek freuen dürfen. Als Einsteiger-Whiskey bietet sich übrigens unserer Meinung nach der Jim Beam White Label an. Der Jim Beam Double Oak geht ebenso wie der Jim Beam Devils Cut einen Schritt weiter.

Wie trinkt man Jim Beam am besten?

Wonach schmeckt Jim Beam, und wie sollte man Jim Beam Whisky trinken? Auf diese Frage gibt es keine einzig richtige Antwort. Es kommt darauf an, wie lang und wie der Jim Beam Bourbon Whiskey lagerte. Süße Noten sind für Kentucky Bourbon typisch, und daher zeigt sich Jim Beam Whiskey von der süßlichen Seite mit Vanille und Karamell. Eiche und Würze sowie ab und an etwas Fruchtiges schwingen je nach Abfüllung mit. Ist denn der pure Genuss die richtige Idee? Meist wird Jim Beam Kentucky Straight Bourbon auf Eis getrunken, wobei diverse Genießer auch Jim Beam mischen. Und womit kann man Jim Beam mischen? Auch das hängt von dem Whiskey ab, wobei die Kombination mit Cola beliebt ist. Auf die Frage "Womit trinkt man Jim Beam Honey?" beispielsweise empfiehlt sich die Antwort Jim Beam Honey und Ginger Ale. Als Alternative zur Bitterlimonade mit Ingwer bieten sich Zitronenlimonade und Limettensaft an. Whiskeylikör wie Jim Beam Red Stag und Jim Beam Apple passen zu denselben Zutaten. Filler wie Tonic empfiehlt sich gegebenenfalls, wenn Du Jim Beam Whiskey mischen möchtest. Aber an zwei Klassikern führt einfach kein Weg vorbei, wenn es um Jim Beam Cocktails und Longdrinks geht: Jim Beam Old Fashioned (mit Bitter, Würfelzucker, Zitronenschnitz und Orangenschnitz) sowie Jim Beam Whiskey Sour (mit Zuckerlikör und Zitronensaft).

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