Eierlikör-Käsekuchen nach Tim Mälzer

» Lust darauf, ein leckeres Käsekuchenrezept mit alkoholischem Touch als schmackhafte Eigenkreation zu probieren? «

Zutaten für 12 Portionen (1 Kuchen)

5 Eier (Größe M)

250 g Mehl

50 g Puderzucker

100 g Butter (kalt, in kleinen Stücken)

150 g Zucker

Eine Vanilleschote

1 kg Magerquark

200 g Schlagsahne

250 ml Eierlikör (z. B. von Debowa oder Dooleys)

1 Prs. Salz

1 EL Butter (für die Form)

Etw. Mehl (für die Arbeitsfläche)

Zubereitung

  • Trenn das Ei. Misch 150 g Mehl mit dem Puderzucker und einer Prise Salz. Gib 100 g kalte Butter und das Eigelb hinzu. Verarbeite das Ganze zuerst mit den Knethaken eines Handrührgerätes und anschließend mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig. Nun musst Du den Teig zu einer Kugel formen. Gib diese in einen Gefrierbeutel und drück sie flach. Stell den Teig eine halbe Stunde lang kalt.

  • In der Zwischenzeit kannst Du den Zucker mit 100 g Mehl mischen. Schneide die Vanilleschote längs auf und kratze das Mark heraus. Verrühre das Vanillemark, den Magerquark, die Schlagsahne, vier Eier und 150 ml Eierlikör mit einem Schneebesen gründlich und rühr das Ganze schrittweise unter die Mehlmischung.

  • Heize den Backofen auf 160 Grad (Umluft) oder 180 Grad vor.

 

 

  • Fette eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm mit 1 EL weicher Butter ein. Roll den kaltgestellten Mürbeteig auf einer leicht mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche rund aus. Dein Teigkreis sollte einen Durchmesser von ungefähr 28 cm haben. Gib ihn in die Springform und drück den Rand leicht an. Dann solltest Du den Käsekuchen mit Eierlikör im heißen Ofen auf einem Rost 15 Minuten vorbacken (am besten im unteren Drittel des Ofens). Wichtig: Bepinsle den Kuchen nach dem Backen dünn mit ein wenig Eiweiß.

  • Rühre den Rest des Eiweißes unter die Quarkmasse und gib sie in die Springform. Beträufle den Kuchen mit dem restlichen Eierlikör und backe ihn eine Stunde lang. Lass den Eierlikör-Käsekuchen schlussendlich im ausgeschalteten Backofen bei leicht geöffneter Tür auskühlen.

Tipp: Je nachdem, welchen Eierlikör aus dem Shop Du für den Käsekuchen verwendest, erhältst Du einen leicht anderen Geschmack. Du kannst auch gern mit fruchtigen oder schokoladigen Noten experimentieren.

Wissenswertes zum Käsekuchen

Man geht aufgrund von archäologischen Funden und schriftlichen Erwähnungen davon aus, dass die Alten Griechen die erste Form von Käsekuchen erfunden haben. Athenaeus, ein griechischer Schriftsteller, schrieb vor Jahrhunderten das erste Käsekuchenrezept auf und nannte dabei nur so rudimentäre Zutaten wie Käse, Mehl und Honig. Nachdem das Römische Reich die Blütezeit Griechenlands abgelöst hatte, wurde das Rezept erweitert, um weitere Zutaten wie Eier zu integrieren. Erstmals wurde der Kuchen gebacken. Im Laufe der Zeit feilte man weiter an dem Rezept für Käsekuchen. Interessanterweise gibt es auch von Land zu Land Unterschiede. Die Amerikaner bevorzugen beispielsweise für den National Cheesecake Day (30.Juli) und den Alltag Versionen mit einer feuchten Textur. Nicht gebackener Frischkäse wird hierfür auf einen trockenen Kuchenboden wie Graham Cracker gegeben. Bei den Engländern und Europäern ist es hingegen üblich, den Käsekuchen mit allen Zutaten zu backen, sodass er eine eher trockene und feste Konsistenz aufweist. Im Grunde sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, was das Käsekuchenrezept angeht. Ob mit oder ohne Früchte, mit Schokoladengeschmack oder als Streuselkuchenvariante – es ist alles erlaubt.

 

Schon gewusst?

Im Guinness-Buch der Rekorde finden sich einige spannende Kreationen. So soll der weltweit größte bisher gebackene Käsekuchen stolze 6.900 Pfund gewogen haben. Er wurde von Philadelphia Cream Cheese in New York kreiert.

 

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