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Martini

Verschiedene Arten der Zubereitung

Der Martini ist einer der bekanntesten und beliebtesten Drinks. Sicher denkst Du jetzt an James Bond und seine berühmt-berüchtigte Aussage „geschüttelt, nicht gerührt“, oder? Es gibt noch weitere Möglichkeiten, wenn Du einen Martini mixen willst.

Ganz klassisch - ohne Zusatz

Italien ist bekannt für viele verschiedene Spirituosen und natürlich Wein. Manchmal entsteht zwischen Spirituosen und Wein auch plötzlich eine Verbindung, wie das Beispiel Vermouth di Torino und andere raffinierten Kreationen zeigen, die sich ideal als Aperitif vor dem Essen eignen. Martini Bianco mit der weißen Farbe ist hierfür ein ideales Beispiel. Der rötlich Martini Rossi und der Martini Vermouth Extra Dry, welcher als trocken gilt, gliedern sich perfekt in diese Reihe ein.

Varianten des Klassikers:

Du hast die Wahl, ein wenig Zitrone in den Cocktail zu spritzen und ihn mit einer Zitronenzeste zu servieren oder ihn mit einer Olive zu garnieren. Ersteres bietet sich an, wenn der Gin Zitrusnoten offenbart oder wenn Du den Cocktail mit Orangenbitter aromatisierst.

Du kannst eine Zitronenschale oder einen Twist verwenden und wahlweise nur den Glasrand kurz mit der gelben Seite der Zeste einreiben, statt das ätherische Öl der Zitronenscheibe ins Glas zu pressen. Die Verwendung von Oliven und ein wenig Oliven-Lake resultiert in einem Dirty Martini.

Die Alternative zum Rühren ist das Schütteln in einem Cocktail-Shaker, wie es 007 bevorzugt. Auf Wunsch kannst Du das Mischverhältnis ändern oder einen Genever statt einen Gin verwenden. Das Verhältnis 6:1 wird von manchen zu 5:1 abgeändert.

Der Klassiker: Dry Martini

Für die klassische Variante, die sich Dry Martini nennt (und somit trocken, nicht süß ist), benötigst Du 6 cl Gin und 1 cl trockenen Dry Vermouth (Wermut). Je nachdem, welchen Gin und welchen Vermouth Du genau verwendest, entstehen schon hierdurch leichte Differenzen im Geschmack und im Aroma. Die Zutaten werden in ein Rührglas mit Eiswürfeln gegeben. Du rührst gründlich um und seihst den Drink dann in das vorgekühlte Martini-Glas bzw. die spitz kelchförmige Martinischale ab.

Der süße Bruder: Sweet Martini

Das Gegenteil von Dry Martini ist Sweet Martini. Hier wird der Wacholderschnaps mit rotem Wermut gemischt, der süß ist und meist aus Italien stammt, wohingegen die farblose Version von Vermouth häufig aus Frankreich kommt.

Das halb-und-halb Experiment: Perfect Martini

Möchtest Du die goldene Mitte zwischen Dry und Sweet finden? Dann ist der Perfect Martini die "perfekte Wahl", denn hier wird der Gin mit gleichen Anteilen an Dry und Sweet Vermouth angereichert.

Alternativen zum Gin

Keine Lust auf Wacholderschnaps und Wermut? Dann ist der Vodkatini mit Wodka eine empfehlenswerte Version. Der Appletini mit Vodka, Triple Sec und Likör mit Apfelgeschmack ist ebenfalls beliebt. Beim Smokey Martini kommt ein Spritzer Whisky hinzu.

Aller guten Dinge sind drei

Martini mit nur Gin und Wermut kann auf Dauer langweilig werden. Da bietet es sich an, eine dritte Komponente zu wählen. Angostura Bitters ist eine tolle Wahl. 2 Dashes reichen aus, wenn man z. B. 6 Anteile Gin und 2,5 cl Vermouth zum Einsatz kommen lässt.

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