Timms Odyssee

Folge 1

Globus Paraguay

 

Die Geschichte zum Jules Verne Rum.

 

Wenn der Begriff des globalisierten Menschen auf jemanden zutrifft, dann bestimmt auf meinen Bruder. Seit 30 Jahren bespielt er die Welt. Als Journalist für Reiseberichte, Film-Produzent und Regisseur, Netzwerker und Entrepreneur. Seinen Hausstand in 20 durchnummerierten Samsonite-Koffern immer dabei. Der einzige rote Faden: Seine Leidenschaft für Kochen, Lebensmittelherstellung und nachhaltige Produktionsmethoden.

 

Timm Hogerzeil

Vor 4 Jahren entschloss sich Timm einen eignen Rum zu herzustellen und reiste mit seinen Koffern nach Paraguay, wegen der Rohstoffe. Er kaufte sich im Dschungel ein Stück Land, baute dort eine Halle drauf, bestellte eine Destille in Deutschland und legte los.

HogerzeilHogerzeil

               

 

Timm Hogerzeil

Skype sei Dank, konnten wir immer im Kontakt bleiben. Fast jedes Gespräch hat mich in ungläubiges Erstaunen versetzt. Abgekürzt kann ich zusammenfassen: Die Felsbrocken, die ihm durch die Umstände vor die Füsse gerollt wurden, waren so riesig, dass ich mir außer ihm, kaum jemand vorstellen kann, der diese Widerstände mit so viel Leidensfähigkeit überwunden hätte.

Von den klimatischen Bedingungen, über die Auseinandersetzungen mit den örtlichen Behörden, der Materialbeschaffung, die eigenwilligen sozialen Dynamiken, bis hin zu handfesten Bedrohungs-Szenarien durch Gangster, Polizisten und der Natur in Form von lebensgefährlich giftigen Tieren in klein und groß.

Je nach Zustand, in dem mein Bruder sich gerade befand, hatte ich ihn als Klaus Kinski in „Fitzcarraldo“ oder Marlon Brando in „Apocalypse Now“ vor meinem inneren Auge.

"Jetzt ist er fertig, der Jules Verne Rum!"

Seine Mission bekommt ihren Thrill durch den Umstand, dass es keinen Investor, keine Firma im Hintergrund gibt -auch wenn er zwischen-durch Angebote erhalten hat- und er alles mit eigenen Mitteln und der Produktion von geröstetem Sesam-Öl finanziert. Denn ihm war immer wichtig seinen Ansprüchen kompromisslos folgen zu können und sich nach 30 Jahren harter Auseinandersetzung mit Markt und Mechanismen in einem ganz eigenen Produkt zu verwirklichen.

Jetzt ist er fertig, der Jules Verne Rum!

In jeder Hinsicht wirklich zeitgemäß und modern. Denn er ist nach allen Regeln der Kunst vollständig „hand crafted“ und gleichzeitig durch den merkfähigen Namen und auffälligen Etikett ein „Konzept-Rum“.

Logo Jules VerneLogo_Jules Verne

Timm verwendet keine Farbstoffe, keine Aromen, keinen Zucker, produziert in Chargen und jede Flasche ist handschriftlich mit einer eigenen Nummer beschriftet.

In seiner Halle hat er sich einen Kühlraum gebaut, der es ihm erlaubt, den tropischen Temperaturen zu trotzen und die Fermentierung auf 2 Wochen auszudehnen. Für den "Ron Agricola" verwendet er ganz frischen Zuckerrohr, den seine Nachbarn ernten, pressen und ihm morgens als "Mosto" anliefern. Für den "Rum Gold" verwendet mein Bruder Bio-zertifizierte Melasse.

Ein englisches Lebensmittel-Analyse Institut (Campden BRI/GB) hat den Jules Verne gestestet und kommt zu folgendem Urteil: "Gehobenes Rum Bukett, vollmundig und komplex, hervorragende sensorische Eigenschaften." 

Der britische Barmixer Michael Trinity (zweitplatzierter im Don Papa Mix Wettbewerb) hat den Jules Verne Rum probiert und mochte ihn sehr. Er will jetzt an den individuellen Cocktails arbeiten.

Unser Hintergrund:

Wir sind gebürtige Niederländer, aber in Deutschland aufgewachsen. Unser Nachname „Hogerzeil“ heisst im Holländischen soviel wie „Hoch das Segel“ und war ein alter Schiffsname (hier zu sehen).

Wie das bei Brüdern oft der Fall ist, unterscheiden wir uns in vielen Punkten. Während er mit seiner Kontaktfreude zu Frauen daran arbeitet James Bond in den Schatten zu stellen, lebe ich seit vielen Jahren in einer festen Beziehung.

Während er in Andorra, Los Angeles, New York, Wien, London, Kiev und Amsterdam gelebt und den Rest der Welt mit ausgiebigen Reisen vermessen hat, bin ich seit 20 Jahren in Berlin, ziemlich sesshaft.

 

 

Während er immer schon alles und nichts gemacht hat, mache ich als Regisseur für Werbefilme (www.hogerzeil.de) eigentlich immer das gleiche.

Dafür unterscheiden wir uns nicht in unserem Bedürfnis nach Integrität, in dem was wir tun und die Leidenschaft für Nachhaltigkeit.

Wir haben keine Marketing-Abteilung, aber einen wirklich exzellenten Rum in der Hand und den festen Willen im Kleinen unseren Punkt zu machen.

"Wenn ich nicht arbeite, spüre ich nicht, dass ich lebe." -

Jules Verne

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