Top-News aus der Spirituosenwelt

- im März

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Auf nach Galizien mit Nordés Gin

Spanischer Gin ist alles andere als eine Ausnahme, obwohl noch nicht viele der dort ansässigen Betrieb den globalen Durchbruch geschafft haben. Mit dem Nordés Gin kommt nun ein Gin aus Spanien nach Deutschland, der mit viel Liebe zum Detail in Galizien hergestellt wird. Verantwortlich hierfür ist die Firma Osborne, die ja schon mit ihrem Sherry von sich reden macht. Der Nordés Atlantic Galician Gin ist auf seine Heimat stolz. Er wird von einer Brennerei an der Atlantikküste im Norden des Landes produziert und verdankt diesem Standort den Namen sowie den leicht maritim geprägten Charakter. Der mit Spannung erwartete Nordés Gin aus Galizien basiert nicht auf neutralem Alkohol aus Getreide, sondern auf Weintrauben der Weißweinsorte Albariño. Neben Wacholder kommen fünf weitere Botanicals zum Einsatz, die aus der Region stammen. Galizische Minze, Zitronenverbene, Lorbeer, Salbei und Eukalyptus machen den Gin in der schönen Keramikflasche herbal würzig. Den Weg nach Deutschland findet er dank dem Importeur Eggers & Franke.

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Campari spendet Millionen für Betroffene von COVID-19

Die Gruppo Campari mag in Italien ihren Sitz haben, doch sie ist auch in anderen Ländern Europas sowie in den USA vertreten. Der amerikanische Unternehmenszweig hat im März mit einer Spende an "Another Round, Another Rally" einen gemeinnützigen Verein unterstützt. Die Aktion bietet all denen aus der Hotellerie und Tourismusbranche finanzielle Unterstützung, die durch die Coronavirus-Pandemie ihren Job verloren haben oder derzeit kein Gehalt bekommen. Campari America hat eine Million Dollar gespendet und animiert zudem andere, sich der #AnotherRoundChallenge Bewegung anzuschließen. Immerhin ist der legendäre rote Campari Likör aus der Gastronomie nicht wegzudenken. In diesem Zuge arbeitet die zu Campari gehörende Destillerie - die den Wild Turkey Bourbon Whiskey herstellt - daran, der Regierung 25.000 l Neutralalkohol (für die Produktion von Handdesinfektionsmittel) zukommen zu lassen. In Italien hat die Campari-Gruppe eine Million Euro an die Institution ASST Fatebenefratelli Sacco in Mailand gespendet, damit das Unternehmen aus dem öffentlichen Gesundheitswesen Intensivstationen versorgen und die Forschung finanzieren kann.

©Instgram_ardbeg
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Kleines Monster: Ardbeg Wee Beastie ab sofort erhältlich

Ob man nun an Mythen und Sagen glaubt oder nicht, ist eigentlich egal - sie bergen manchmal ein Körnchen Wahrheit und sind so oder so interessant. Nur nur in Deutschland gibt es diverse Legenden, sondern auch in Schottland. Dort ist der Ardbeg Wee Beastie zu Hause, ein neuer Inselwhisky des bekannten Herstellers. Er zollt einer kleinen, aber bissigen Kreatur Tribut, die angeblich die Moore heimsucht. Der Ardbeg Wee Beastie Single Malt Scotch Whisky mit dem lustigen Namen "kleines Monsterchen" profitiert von Torf aus den nahegelegenen Mooren. Als getorfter Whisky aus Islay durfte er nur fünf Jahre in Eichenfässern reifen und ist damit ein kesser Jungspund. Der Ardbeg Wee Beastie gibt sich rauchig und pfeffrig würzig mit Beiklängen von Schokolade, Harz, Teer und salziger Meeresbrise. Das "kleine Biest" der Brennerei mag jung sein, hat jedoch Respekt verdient.

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Pernod Ricard übernimmt Monkey 47 Gin komplett

Schon 2016 kaufte der französische Spirituosenkonzern Pernod Ricard Anteil an dem deutschen Betrieb aus dem Schwarzwald, der Monkey 47 herstellt. Seit diesem Monat ist das Unternehmen der alleinige Eigentümer. Laut Alexander Stein (dem Gründer von Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin) und Alexandre Ricard (dem CEO von Pernod Ricard) soll dadurch die Unabhängigkeit der Brennerei nicht verloren gehen. Man will ihre Produktionsweisen und ihren Pioniergeist ehren, aber dabei dem Gin aus Deutschland den internationalen Erfolg leichter machen. Ebenfalls im März investierte Pernod Ricard in die Kyoto Distillery aus Japan (Hersteller von Ki No Bi Gin). Auch die italienische Ginmarke Malfy Gin ist inzwischen Teil des stetig wachsenden Portfolios.

Der legendäre Monkey 47 Gin:
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Alkoholfreier Aperitif von Martini gelauncht: Floreale und Vibrante

Alkoholfreie Spirituosen sind DER Trend schlechthin. Immer mehr Hersteller bieten eine Alternative zu ihrem Wein oder ihren Spirituosen an, die ohne Alkohol auskommt. Alkoholfreier Gin ist besonders in, doch auch andere Produkte lassen sich herstellen. So hat pünktlich zum Frühling die bekannte italienische Firma Martini & Rossi den Martini Floreale (kein Alkohol) und den Martini Vibrante (kein Alkohol) auf den Markt gebracht. In beiden Fällen handelt es sich um einen alkoholfreien Aperitif, der an Getränke auf Weinbasis erinnert und den man am besten vor dem Essen trinkt. Der gelbe Martini Floreale wird seinem Namen gerecht und bietet floralen Genuss. Ein geheimes Rezept mit Fokus auf Blüten lässt ihn blumig wirken. Der Martini Vibrante in Rot soll hingegen herzhaft und fruchtig mit einem herben Beiklang sein. Zitrusfrüchte wie Bergamotten verleihen ihm eine sommerliche Frische.

Martini Alkoholfrei
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Virtuelle Tastings mit Mackmyra

Die Mackmyra Distillery hat mit ihrem feinen Whisky aus Schweden eine Marktlücke geschlossen. Ihr unglaublich breit gefächertes Sortiment zeugt von Experimentierfreude - und genau diese geht Hand in Hand mit einer Leidenschaft für guten Whisky. Diese Leidenschaft teilt die skandinavische Brennerei gern mit Besuchern bei Verkostungen und Führungen. Aufgrund der aktuell brisanten COVID-19-Lage in vielen Ländern bietet Mackmyra ab sofort virtuelle Tastings auf sozialen Netzwerken, auf YouTube und auf Microsoft Teams an. So können die Teilnehmer sicher von zu Hause aus an einem Whisky Tasting mit Mackmyra teilnehmen. Auch wöchentliche Konsultationen werden online abgehalten, sowohl für kleine als auch für große Gruppen, auf Wunsch geschlossen oder öffentlich. Die Live Tastings samt Gruppenchat werden zum Teil in Zusammenarbeit mit Online-Shops organisiert. Unter https://de.mackmyra.store/ können sich Interessierte für den Newsletter von Mackmyra anmelden und informiert bleiben. #wirbleibenzuhause #westayathome

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Kuemmerling Pfefferminz als Frühjahrs-Neuheit angekündigt

Ab April 2020 gesellt sich eine vielversprechende Neuheit zum bekannten Klassiker von Kuemmerling Kräuterschnaps. Mit Kuemmerling Pfefferminz wagt das deutsche Unternehmen erstmals ein Experiment. Das Hauptaugenmerk liegt auf Englischer Minze, die hochgeschätzt wird. Weitere Zutaten wie Enzian, Zitrone und Kardamom machen das geheime Rezept für den neuen Kräuterlikör komplett. Der Kuemmerling Pfefferminz soll dem Motto der legendären Spirituosenmarke (Kräuter mit Kante) treu bleiben und mehr sein als einfach nur ein Pfefferminzlikör. Herbale Frische und Kräuternoten samt einem würzigen und bittersüßen Beiklang zeichnen die Spirituose aus. Der Kuemmerling Pfefferminz unterstreicht die Minznote mit einer leuchtend grünen Farbe und sollte am besten eiskalt als Shot getrunken werden.

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Ryan Reynolds spendet Aviation Gin Erlös für guten Zweck

Nicht nur die großen Unternehmen in der globalen Spirituosenwelt nehmen COVID-19 als Anlass dazu, zu spenden oder auf andere Weise zu helfen. Auch die vielen Stars mit eigenen Spirituosenmarken sind auf den Zug aufgesprungen. So ließ der berühmte Hollywood-Schauspieler Ryan Reynolds (bekannt u. a. für seine Rolle als Deadpool) am 24. März auf Twitter verlauten, dass er einen Teil des Verkaufserlöses von seinem Aviation Gin spendet. Bis zum 1. Mai sollen 30 % des Preises jeder verkauften Flasche an die United States Bartenders’ Guild (USBG) weitergeleitet werden. Sie setzt sich für all die amerikanischen Barkeeper ein, die aufgrund der Pandemie mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Um die Spendenaktion in Gang zu bringen, hat der Schauspieler schon einmal mit 15.000 US-Dollar als "Trinkgeld" vorgelegt. Reynolds ist seit 2018 der Besitzer der erfolgreichen Ginmarke. Viele andere Spirituosenhersteller - darunter Jameson Irish Whiskey, Diageo, Campari, Patron Tequila, Tito’s Vodka, Distell, Bacardi, Brown-Forman, und Beam Suntory - haben für ähnliche Kampagnen gespendet.

Passend dazu aus dem Shop:
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Die Kraft der Brombeeren: Bombay Bramble Gin veröffentlicht

Und noch eine Neuheit, die seit März von sich reden macht: Von der Kultmarke Bombay Sapphire mit der coolen blauen Flasche und den gigantischen Verkaufszahlen gibt es ab sofort mit dem Bombay Bramble eine spannende Sortimentserweiterung. Das englische Wort "bramble" bezieht sich auf Brombeeren, und genau die übernehmen bei den Botanicals die Hauptrolle. Zu ihnen gesellen sich reife Himbeeren für einen wirklich "beerenstarken" Gin mit natürlichen Aromen und passender, karminroter Farbe. Der Bombay Bramble mit Beeren-Infusion verzichtet auf künstliche Zusatzstoffe oder Zucker. Als Alternative zu Pink Gin oder Sloe gin gibt er sich leicht süßlich, frisch und fruchtig. Zum Mixen von Cocktails oder klassisch mit Tonic Water und einem Spritzer Zitrone auf Eis kann sich der beerige Bombay Bramble Gin prima entfalten.

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Fèis Ìle 2020 Whisky Festival auf Islay abgesagt

Aufgrund der aktuellen Lage wurde das einmal im Jahr auf der schottischen Hebrideninsel Islay abgehaltene Fèis Ìle abgesagt. Statt es nur zu verschieben, wurde das Datum wegen dem Coronavirus auf nächstes Jahr verlegt. Eigentlich hätte das bekannte Whisky Festival vom 22 bis zum 30. Mai stattfinden sollen. Ebenso haben Veranstalter das für den 19. und 20. Mai geplante Campbeltown Malts Festival auf dem Festland in Schottland abgesagt. Weitere Spirituosenwettbewerbe und Veranstaltungen sind aus demselben Grund entweder verschoben oder aus Eis gelegt worden, darunter The Wine & Spirits Show, Whiskyfest Chicago, Spirit of Speyside Festival, und Canada’s Wonderful World of Whisky Show. Wer dem sonst eine Woche dauernden Fèis Ìle Festival auf Islay mit Musik und Whisky nachtrauert, der sollte sich die dafür veröffentlichten Sondereditionen an Scotch gönnen. Es gibt solche Limited Editions von Caol Ila, Bowmore, Laphroaig, Lagavulin und Bruichladdich zu entdecken.

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