Tradition und einzigartiger Genuss: Pusser's Rum aus England

Wusstest Du, dass die Mitglieder der britischen Marine (Royal British Navy) jahrhundertelang an Bord der Schiffe mit einer täglichen Rum-Ration versorgt wurden? Es gab mehrere Gründe dafür, und der Rum war auch etwas ganz Besonderes. Er ist bis heute unter dem Begriff Navy Rum bekannt, obwohl seit dem Black Tot Day kein Rum mehr an die Marinesoldaten aus Großbritannien ausgeschenkt wird. Nur eine einzige Firma stellt noch heute diesen Rumstil her: Pusser's. Neugierig geworden?

6 faszinierende Fakten zum Pussers British Navy Rum

1. Der Markenname Pusser’s Rum ist auf den "purser" zurückzuführen. Das war derjenige Matrose an Bord der Schiffe, der jeden Tag die "tot" genannte Rumration ausgab. Aus "purser" wurde in der Umgangssprache "pusser".

2. Ein Fachbegriff aus der Spirituosenwelt ist ebenfalls dieser im 17. Jahrhundert gestarteten Tradition zu verdanken: Während wir den Alkoholgehalt von Spirituosen mit Volumenprozent (% vol.) angeben, wird international auch die englische Bezeichnung "proof" verwendet. Das hat damit zu tun, dass die pusser damals häufig verdächtigt wurden, den Rum zu verwässern. Um ihre Unschuld zu beweisen, fügten sie der Flüssigkeit ein wenig Schießpulver hinzu und zündeten das Ganze an. War ausreichend Alkohol vorhanden, brannte die Mischung und war ein Beweis (proof auf Englisch). Damit einhergehend besitzt echter Navy Strength Rum einen erhöhten Alkoholgehalt. Es gibt den Pusser's Rum aber auch mit regulärer Trinkstärke und außerdem als wirklich hochprozentigen Overproof Rum zu entdecken. Der Pusser's Gunpowder Proof Rum mit starken 54,5% vol. ehrt also alte Traditionen.

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3. Knapp 300 Jahre lang durften sich die Soldaten über ihren Navy Rum freuen. Am 31. Juli 1970 war ein für alle Male Schluss damit, und jener Tag ging als Black Tot Day in die Geschichte ein. Nur ein Unternehmen darf seitdem authentischen British Navy Rum herstellen: Pusser's.

4. 1979 erhielt die Brennerei von der Regierung und der Marine die Erlaubnis, Pussers Rum im Stile des damaligen Navy Rums unter der Leitung des Firmengründers Charles Tobias zu produzieren. Im Gegenzug spendete die Destillerie einen Teil des Erlöses an den "Royal Navy Tot Fund". Heute erfolgen die Spenden an die "Royal Navy Royal Marines Charity".

5. Im Laufe der Geschichte wechselte die Marke Pussers Rum mehrmals den Besitzer, ohne dass der damalige Rum-Stil verloren ging. 1990 kaufte Jim Beam (Whiskey aus Amerika sowie zahlreiche weitere Spirituosenmarken) Pusser's Rum auf. 2002 ging er an die Familie Jackson über. Der Firmensitz befindet sich aktuell nach wie vor in den USA, und zwar in Charleston (South Carolina).

6. Wer sich an die Marke heranwagen will, sollte den klassischen Pussers Rum kaufen. Der Pusser's British Navy Rum verkörpert das Aushängeschild mit mildem Alkoholgehalt und repräsentativem Charakter. Auch schlicht und einfach als Pussers British Navy Rum mit blauem Etikett vermarktet, verspricht er auf dem Einstiegslevel einen sanften, süßlichen und feinwürzigen Genuss. Der Blend umfasst Rum aus der Karibik (British Virgin Islands, Trinidad und Guayana) und offenbart auch einen fruchtigen Beiklang.

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