©Glendronach_Instagram
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Unbedingt ausprobieren: Glendronach Whisky aus Schottland

Soll es ein Whisky sein, der zwar typisch schottisch ist, aber nicht zu den allseits bekannten Hits zählt? Wer auf diese Frage mit "ja" antwortet, dem legen wir den Glendronach Whisky ans Herz. Diese Whiskymarke mag ein bisschen im Schatten der populären Giganten aus den Highlands stehen, aber ihr Potenzial sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Hier gibt es zehn Fakten zur GlenDronach Distillery von BenRiach.

Klasse vor Masse: schottischer Whisky von der Destillerie Glendronach

1. Diese Whiskymarke ist schon fast 200 Jahre alt! Gegründet wurde die Glendronach Distillery in den Highlands bereits 1826 unter der Regie von James Allerdice. Ein Adliger soll ihn hierzu angeregt haben und verlieh ihm die Lizenz zum legalen Brennen von Scotch.

2. Die legendäre Familie Grant, die bei so manch einem Whisky aus Schottland ein Wörtchen mitzureden hatte (und hat), verhalf der Whiskymarke zum Durchbruch. William Grants Sohn Charles kaufte die Destillerie Glendronach für eine Summe von 9.000 Pfund 1920 auf. Rund ein Jahrhundert nach ihrer Gründung stellte er sicher, dass sie endlich all die Aufmerksamkeit erhielt, die sie verdiente.

3. Auf und ab… Wie jeder Hersteller von Scotch musste auch die GlenDronach Distillery einige Niederschläge hinnehmen, wobei sie im Laufe ihrer Geschichte auch Erfolge verbuchte. Unter der Leitung von William Teacher konnte sie aufblühen und dank zwei zusätzlicher Brennapparate ihre Produktion erhöhen – doch kurz nach der Übernahme durch Allied in den 70er-Jahren musste sie stillgelegt werden. Aktiv ist die Brennerei erst wieder seit 2002, und das dank Chivas Brothers.

4. Glendronach Whisky kommt aus dem Hochland, genauer gesagt aus Aberdeenshire. Er verkörpert klassischen Highland Malt, der in mehreren Sorten erhältlich ist. Sogar Peated Whisky mit rauchigem Charakter gibt es zu entdecken! Er fand 2015 seinen Weg ins Sortiment, um für Abwechslung zu sorgen.

5. Die jährliche Produktion unter der Schirmherrschaft der BenRiach Distillery Company liegt bei nur 1,4 Millionen Litern, sodass die Destillerie im eher kleinen Stil agiert. Die Devise lautet: klein, aber fein.

6. Schottischer Whisky von Glendronach fließt in diverse Blends aus dem Hause Chivas ein. Dabei ist der eigentliche Inhaber des Betriebs seit 2016 der US-Konzern Brown-Forman – bekannt als Produzent von Jack Daniels Tennessee Whiskey aus Amerika.

7. Sechs Lagerhäuser, eine eigene Vorrichtung zum Mälzen von Getreide sowie eine durch das Gelände fließende Wasserquelle wirken sich positiv auf die Produktion von Glendronach Whisky aus den Highlands aus.

Glendronach

8. Interessanterweise ordnen manche die Marke eher der Speyside zu, statt sie als Highlander zu bewerten. So oder so handelt es sich um zugänglichen, gleichzeitig aussagekräftigen sowie authentischen Genuss. Der Glendronach Single Malt Scotch Whisky wird nämlich gern ohne Farbstoffe und ohne Filtration ins Rennen geschickt.

9. Zum Kennenlernen empfehlen wir den GlenDronach 12 Jahre Speyside Whisky oder den GlenDronach 18 Jahre Allerdice Whisky. Beide besitzen ein jugendliches Temperament, eine offenherzige Persönlichkeit und einen leicht süßen Unterton.

10. Wie so viele ihrer Konkurrenten verlässt sich auch die Destillerie Glendronach sowohl auf amerikanische Bourbonfässer als auch auf spanische Sherryfässer. Außerdem ergänzt sie ihre charmanten Klassiker mit Premium-Optionen für Kenner wie den GlenDronach Cask Strength Whisky in Fassstärke.

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