Japan

Vom Geheimtipp zum Topseller: japanischer Whisky

Der japanische Whisky liegt im Trend und wird von erstaunlich vielen Unternehmen hergestellt. Was solltest Du über den Japanese Whisky aus Asien wissen? Wir haben das spannende Thema hier für dich zusammengefasst, denn japanischer Whisky ist von der Bildfläche nicht mehr wegzudenken.

Whisky aus Japan: wie, wo und wer?

Erst einmal interessante Daten und Fakten vorab, damit der Japanese Whisky ein wenig seiner mysteriösen Aura verliert. Hier beantworten wir einige häufige Fragen zu Whisky aus Japan:

Wie wird japanischer Whisky hergestellt?

Bei der Whiskyherstellung kommt es darauf an, welcher Betrieb sich um die Produktion kümmert und welche Art von Japanese Whisky hergestellt werden soll. Oft orientieren sich die Brennereien an ihren europäischen Vorbildern/Vorgängern oder holen sich diese in gewisser Weise sogar ins Boot. Unterschied wird in japanische Whiskys, die aus asiatischer Gerste aus dem Herstellungsland gebrannt werden, Whiskys aus anteilig japanischer und europäischer Gerste und Whiskys aus Japan, deren Gerstenmalz komplett aus Schottland stammt. Manche Hersteller bieten Japanese Whisky, bei dem die Maische anteilig auf getorfter Gerste basiert.

Der Destillation schließt sich die Reifelagerung in Eichenfässern an, die ebenfalls aus westlichen Ländern bezogen werden. Der eine oder andere japanische Whisky lagert (zum Teil) in speziellen Fasstypen wie in einem Sherryfass nach. Andere Produzenten verlassen sich anteilig oder komplett auf japanische Eichenfässer (die teilweise zuvor mit einer Nationalspirituose wie Pflaumenschnaps oder Reiswein befüllt waren). Die einheimische Mizunara-Eiche liefert ihr Holz u. a. für Fässer, die von Suntory für die Lagerung von Japanese Single Malt und Blend verwendet werden. Mizunara-Fässer sollen dem Destillat eine feine Würze und tropische Fruchtigkeit verleihen.

Handelt es sich um Blended Whisky oder Single Malt?

Japanischer Whisky ist in drei Arten erhältlich: Japanese Blended Whisky, Japanese Single Malt Whisky und sogar Japanese Single Grain Whisky (seltener). Marken wie Nikka bieten Blended Whisky aus Japan an, bei dem eine Destillerie die Malt Whiskys und eine andere Destillerie die Grain Whiskys liefert. Bekannt hierfür sind die Brennereien Yoichi und Miyagikyo.

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Wo wird japanischer Whisky hergestellt?

Die erste Whiskybrennerei des ostasiatischen Landes wurde in Yamazaki, zwischen Kyoto und Osaka, auf die Beine gestellt. Gegenwärtig produziert man auf beiden Hauptinseln –Honshu und Hokkaido – in mehreren Städten Whisky aus Japan.

Seit wann gibt es Japanese Whisky, und wer kümmert sich um ihn?

1923 nahm die Yamazaki Distillery unter der Leitung von Shinjiro Torii die Produktion von Japanese Whisky auf und galt damit als Pionier. Sein Brennmeister Masataka Taketsuru wurde wenig später zum Gründervater von Whisky aus Japan, und wir haben es heute ihm zu verdanken, dass der japanische Single Malt und Blended Whisky den internationalen Durchbruch geschafft hat. Taketsuru ist der Guru des Japanese Whisky, wobei er jahrelang in Schottland Fachwissen und Erfahrungen sammelte. Die Yamazaki Distillery mit fast 100 Jahren Erfolgsgeschichte ist immer noch aktiv, inzwischen unter der Leitung des Spirituosenkonzerns Suntory. Jener hat noch die Hakushu Distillery errichtet. Die Destillate beider Brennereien finden im Hibiki Blended Whisky aus Japan zusammen. Was Taketsuru angeht, so ging er alsbald eigene Wege: In den 30er-Jahren gründete er die Yoichi Distillery, der sich später die Miyagikyo Distillery anschloss. Letztere beherbergt die speziell aus Schottland angelieferten Coffey stills für ganz besonderen Japanese Whisky wie Nikka Coffey.

Entdecke hier unser Nikka Sortiment:

Welche japanischen Whiskymarken sind international erfolgreich?

Japanischer Whisky von Nikka hat sich vom Geheimtipp zum Topseller entwickelt und ist in erstaunlich vielen Abfüllungen erhältlich. Dazu gesellen sich weitere japanische Whiskymarken wie Suntory, Togouchi, Tokinoka und Akashi. Wir führen schon über 20 japanische Whiskys in unserem Shop und suchen weiter fleißig nach Neuheiten voller Potenzial. Verallgemeinern sollte man die Produktkategorie nicht, aber ein paar pauschale Aussagen lassen sich trotzdem treffen:

  • Fruchtiger, japanischer Whisky ist oft ein Blend, der sich von der harmonischen, aussagekräftigen Seite zeigt.

  • Japanischer Whisky ist stolz auf seine Herkunft, was sich in kalligrafischen Schriftzeichen und typischen Symbolen auf dem Label ausdrückt.

  • Warum ist japanischer Whisky vergleichsweise teuer? Er kommt von weit her, stellt im Vergleich zu Scotch und Co. nach wie vor eine trendige Rarität dar, und ist immer für Überraschungen gut.

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