Sauer macht lustig:

Der populäre Whiskey Sour Drink

Whisky ist die Spirituose schlechthin, wenn dich die Lust auf das Mixen packt. Er bietet sich für zahlreiche Cocktails und Longdrinks an, allen voran für einen international beliebten Drink, der (beinahe im wahrsten Sinne des Wortes) im Handumdrehen gemischt ist. Ladies and gentlemen, wir präsentieren den Whisky Sour, einen Klassiker, zu dem kaum jemand nein sagen kann!

Wissenswertes zum Sour Cocktail

Eins vorweg: Für alle, die noch nicht viel Erfahrung mit dem Mixen von Drinks gesammelt haben oder denen es besonders schnell gehen soll, ist ein Sour genau das Richtige. Dahinter verbirgt sich nämlich die quasi einfachste Form eines Cocktails: Du brauchst lediglich eine Spirituose wie Whiskey, eine saure Komponente wie Zitronensaft, und Zucker zum Ausgleich der Säure. Fast jeder von uns hat die Zutaten für ein so simples, aber effektives Cocktail-Rezept zur Hand. Whisky Sour und seine Variationen sind im Nu gemischt und machen dank Frische viel Spaß. Neben dem Sour an sich gibt es übrigens spannende Variationen wie den International Sour (mit Likör zum Süßen), den New Orleans Sour (mit Basisspirituose, Zitrussaft und Orangenlikör), den Continental Sour bzw. New York Sour (mit Wein und Bourbon Whiskey oder Rye Whiskey) und den Boston Sour (mit Eiklar). Der Collins und der Fizz sind ebenfalls mit den Sour Cocktails verwandt, werden jedoch noch mit Soda aufgefüllt.

Der beliebte Whisky Sour Cocktail

Der Whisky Sour mit Scotch aus Schottland und der Whiskey Sour mit Bourbon aus den USA gehört zu den Urgesteinen der Cocktail-Geschichte. Die erste schriftliche Erwähnung datiert man auf 1870, sodass der Whiskey Sour bald 150 Jahre Erfolg feiert. Er hat wie so viele Cocktails und Longdrinks in Amerika seine Wurzeln und wurde ursprünglich mit Bourbon Whiskey (oder Rye Whiskey) gemixt. Dementsprechend ist die korrekte Schreibweise eigentlich Whiskey Sour mit e. Wer alternativ lieber einen Single Malt oder Blended Scotch Whisky aus Schottland nutzt, der mixt einen ebenfalls überzeugenden Whisky Sour. Scotch bietet mehr Spielraum bei den Aromen, z. B. mit rauchigem Unterton. Wichtig ist, dass Du beim Mixen auf die Qualität und den Charakter der Spirituose achtest, denn bei nur so wenigen Komponenten im Drink kommen diese Eigenschaften deutlich zum Vorschein. Wir empfehlen dir außerdem, den Zitronensaft vorher abzuschmecken, da der Säuregehalt von Produkt zu Produkt schwankt.

Whisky Sour mixen

Sours bereitest Du im Cocktail-Shaker auf Eis zu, bevor Du sie mit einem Barsieb in ein nicht mit Eis befülltes Sour-Glas – ein kleines, hohes Glas mit Stiel – abseihst. Eine Dekoration kannst Du dir sparen, sodass Du noch schneller und einfacher am Ziel bist. Wichtig bei diesem Drink ist die richtige Temperatur von Whisky Sour. Wir raten dazu, den Drink so lange zu schütteln, bis Du Reif am Shaker bemerkst. Es kann hilfreich sein, das Sour-Glas vorzukühlen. Wenn Du Lust auf eine Abwandlung des Klassikers hast, kannst Du Sour (erneut ohne Eis) in einer Cocktailschale servieren oder in einem Tumbler "on the rocks" über frischen Eiswürfeln anbieten. Letzteres ist beim Whiskey Sour gang und gäbe.

Hier zwei Whiskey-Sour-Rezepte für dich

Whisky Sour Rezept mit Scotch

4 cl Whisky (wie z. B. Glenfiddich 12 Jahre)

3 cl Zitronensaft

1 Löffel Rohrzucker

Alles im Shaker mit 2 bis 3 Eiswürfeln mixen und im Tumbler-Glas servieren.

Whiskey Sour Rezept mit Bourbon und Eiweiß

4 cl Whiskey (wie Bulleit Bourbon)

8 cl Zitronensaft

1 Löffel Rohrzucker

1 Eiweiß (vorher getrennt)

Du musst das Eiklar gut aufschlagen, bevor Du es mit den anderen Zutaten im Shaker schüttelst und den Whiskey Sour Cocktail in ein Sour-Glas mit Eis und Zitronenschnitzer abseihst. Das Eiklar gibt dem Drink etwas mehr Körper. Du solltest den Cocktail aber gleich trinken, da sich das Eiweiß sonst wieder von den restlichen Zutaten trennt.

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