Glengoyne Whisky

Zu den schottischen Whiskybrennereien, die in den nächsten Jahren ihr 200. Firmenjubiläum feiern werden, gehört die Glengoyne Distillery. Sie mag zwar nicht wie z. B. Glenfiddich zu den allseits bekannten Topsellern zählen, doch sie bietet ein vielversprechendes Sortiment an Scotch Whisky in Top-Qualität, das vor allem Kenner verlockt. Glengoyne Whisky aus den Highlands birgt ein überraschendes Erfolgsgeheimnis in sich: Er wird im Hochland destilliert, verbringt aber seine Reifelagerung im Tiefland, also in den bei Single Malt sträflich vernachlässigten Lowlands. Das verleiht ihm Wiedererkennungswert.
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Interessanter Glengoyne Whisky aus Schottland

Seit der Gründung im Jahre 1833 war die Brennerei Glengoyne kontinuierlich in Betrieb. Das lässt sich längst nicht über alle schottische Destillerien aussagen. Der Betrieb war einer der ersten legal agierenden Whiskyhersteller nach dem Gesetzesbeschluss in den 20er-Jahren und operierte eine Zeit lang unter dem Namen Burnfoot Distillery. George Connell etablierte die Destillerie und verkaufte sie später an die Familie Lang, die den Namen auf Glengoyne umänderte. Dieser Name wiederum leitete sich von Glen Guin ab und bedeutet übersetzt "Bergschlucht der wilden Gänse". Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Firma von der Edrington Group übernommen, die an der Produktion und Kapazität feilte. Die Destillerie wurde renoviert, und man erhöhte die Destillierapparate von zwei auf drei. In den 80er-Jahren wurde die Queen Mother auf die Whiskys von Glengoyne aufmerksam und erkor den Betrieb zum Hoflieferanten aus. Seither besitzt Ian Macleod das royal warrant und bildet es stolz auf allen Abfüllungen ab.

Glengoyne Whisky wird im Norden von Glasgow und unweit von Loch Lomond mit viel Liebe zum Detail in geringen Mengen hergestellt. Die Destillerie sitzt dabei direkt auf der sogenannten Highland Line, welche die Grenze zwischen den Highlands und Lowlands markiert. Die Destillation erfolgt in den Highlands, die Lagerung in Eichenholzfässern hingegen in den Lowlands. Pro Jahr werden rund eine Million Liter Alkohol destilliert, was wenig ist. Die seit über 175 Jahren erfolgreiche Brennerei Glengoyne wird jährlich von circa 35.000 Besuchern aufgesucht.

Weitere Informationen zum Glengoyne Single Malt Scotch Whisky

Kennzeichnend für den Glengoyne Whisky ist, dass der Betrieb auf das Darren der Gerste über Torffeuer verzichtet. Stattdessen trocknet er das Gerstenmalz mittels Wärme, sodass es sich nicht um Peated Whisky handelt. Außerdem ist der Betrieb gemeinsam mit Macallan der Letzte, der sich nach wie vor auf die Getreidesorte Golden Promise barley (Gerste) verlässt. Ein niedriger Ertrag geht Hand in Hand mit einer hohen Qualität. Vermarktet werden die Whiskys als authentischer Genuss aus den Highlands ohne den Einfluss von Torfrauch. Der Glengoyne 12 Jahre Highland Whisky ist das Aushängeschild auf dem Einstiegslevel. Er ruht in der schönen, silbernen Geschenkdose und zeigt sich von der charmant süßen, fruchtigen und zimtigen Seite. Sowohl amerikanische als auch europäische Fässer kamen für die Lagerung zum Tragen. Der Glengoyne 18 Jahre und der Glengoyne 21 Jahre Whisky sind die nachfolgenden Reifegrade, die jeweils einen Schritt weiter gehen und den für die Destillerie typischen, reinen und runden Charme mit Komplexität ergänzen. In faszinierendem Kontrast dazu stehen die experimentellen jungen Abfüllungen an Glengoyne Highland Whisky mit einem Alter von nur 7, 10 oder 15 Jahren.

Hier können Sie mehr zum Glengyone Whisky lesen:

https://www.glengoyne.com/