Ist Brandy = Weinbrand oder gibt es einen Unterschied zwischen Brandy und Weinbrand?
Die Frage, ob Brandy Weinbrand ist, lässt sich recht einfach beantworten: Im Grunde ist Brandy die internationale Bezeichnung. Der Brandy ⇆ Weinbrand Unterschied liegt oft im Detail der Herkunft und der geschützten Bezeichnungen. Ein Brandy in der EU muss einen Mindestalkoholgehalt von 36 % vol. aufweisen und in Holzfässern gereift sein.
Was macht einen guten Brandy aus?
Qualität erkennst du an der Komplexität der Reifung. Ein guter Brandy und sein Alkohol brennen nicht unangenehm, sondern entfalten ein Bouquet aus Frucht- und Holzaromen.
Was mischt man mit Brandy?
Obwohl man hochwertigen Brandy pur trinken sollte, ist er eine tolle Basis für Cocktails. Klassisch harmoniert er mit Ginger Ale oder Cola („Brandy Cola“). Für anspruchsvollere Cocktails bietet sich der Sidecar (mit Cointreau und Zitronensaft) oder der Metaxa Suntonic an. Auch im Kaffee – als “Carajillo” oder “Rüdesheimer Kaffee” – sorgt er für eine edle Note.
Rum & Co Tipp: Wenn du einen Metaxa kaufst, probiere ihn doch mal mit Tonic Water!
Wird echter Brandy aus Wein destilliert?
Ja, das Weindestillat wird durch die Destillation von Wein gewonnen. Die Bezeichnung Brandy leitet sich nämlich vom niederländischen “Brandewijn” (gebrannter Wein) ab. Brandy ist somit das veredelte Konzentrat der Traube, das durch die Lagerung in Eichenfässern seine Farbe und seinen Geschmack vollendet.
Wie erkenne ich hochwertigen Brandy?
Achte auf die Altersangaben und das Herstellungsverfahren. Bei spanischem Brandy de Jerez sind Bezeichnungen wie Solera Reserva (mind. 1 Jahr) oder Solera Gran Reserva (mind. 3 Jahre Lagerung) klare Qualitätsmerkmale. Ein hochwertiger Brandy zeigt im Glas eine komplexe Viskosität (die sogenannten “Kirchenfenster”) und weist ein harmonisches Bouquet auf, bei dem der Alkohol niemals stechend im Vordergrund steht, sondern die Aromen von Holz, Frucht und Vanille trägt.