Cognac

Wie Du vielleicht weißt, wird Frankreich mit etlichen exquisiten Speisen und Getränken in Verbindung gebracht. Auch der charakterstarke Cognac stammt aus diesem Land. Benannt wurde der Weinbrand mit geschützter Herkunftsbezeichnung nach der gleichnamigen Stadt und ihrem Umfeld, in der er vornehmlich produziert wird. Geht es um Weinbrände voller Eleganz und Aussagekraft, dann führt einfach kein Weg am Cognac und am mit ihm verwandten, noch älteren Armagnac vorbei. Jetzt hier entdecken und verlieben!
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Cognac: Was ist das, und warum fasziniert der französische Weinbrand so sehr?

Mit der Herstellung von Cognac sind etliche Richtlinien verbunden, an die sich alle Brennereien halten müssen und die dazu beitragen, dass sich diese Spirituose im Laufe von Jahrhunderten kaum verändert hat. Vielerorts bauen Destillerien ihre eigenen Weinsorten an, die sie dann für die Gewinnung der Cognacs verwenden. Nur aus Weißweinen hergestellte Branntweine aus Frankreich und aus der gleichnamigen Region dürfen sich mit der Bezeichnung Cognac rühmen, alles andere sind Weinbrände oder Brandys. Außerdem sind nur bestimmte Rebsorten zugelassen, um daraus Cognac herzustellen - immer als Cuvée, also Verschnitt. Bevorzugt werden Folle Blache, Colombard und Ugni Blanc. Mittels einem Doppelbrandverfahren werden Cognacs aus Weindestillaten gewonnen. Hierfür werden in der Region Charente vor allem Rebsorten der bekannten Crus Petite Champagne, Grande Champagne und Fins Bois angebaut, wobei weitere Zonen und Lagen wie Borderies ebenfalls Eaux de Vie beisteuern. Mit dem Fachbegriff Eau de Vie bezeichnet man im Französischen das Weindestillat. Aus dem Weißwein wird mithilfe von Brennblasen in einem Doppelbrandverfahren ein solches Destillat gewonnen. Nur das Herzstück daraus wird mit dem reinsten Quellwasser verdünnt und dann in speziellen Eichenholzfässern gelagert. Der monatelange bis jahrelange Ausbau im Barrique wirkt sich auf den Weinbrand aus und verleiht ihm nicht nur Farbe, sondern auch Weichheit, Harmonie, Komplexität und Qualität.

Hochwertiger Cognac: Was bedeutet XO, VSOP und VS?

Je nachdem, wie lange ein Cognac im Eichenfass reifen darf, kann er einen anderen Farbton und Charakter besitzen. Länger gereifte Cognacs haben ein tiefgründiges Aroma und einen sanfteren Geschmack. Daher unterteilt man diese edlen Spirituosen in Klassen wie den jungen VS, den mindestens vier Jahre gereiften V.S.O.P. oder Réserve und den mindestens sechs oder sogar bis zu zwanzig Jahre gereiften XO bzw. Royal. Ab und zu trifft man auch auf limitierte Sondereditionen oder auf einen Cognac mit dem Zusatz Napoléon. Wenn Du das erste Mal einen Cognac probierst, solltest Du dich an ein länger gereiftes, vollmundiges und doch sanftes Exemplar wagen. Suchst Du nach einem Cognac für Cocktails und Longdrinks, empfehlen sich hingegen die kurz gereiften Klassiker. Sie offenbaren in erster Linie fruchtige Noten, wohingegen alte Weinbrände nussige bis holzige, würzige oder florale Beiklänge zum Vorschein bringen.

Wie Cognac trinken? Warum Cognac schwenken?

Es kommt bei Spirituosen immer auch auf das richtige Glas an, vor allem beim Brandy, Armagnac und Cognac. Du solltest Dich für einen Cognac-Schwenker entscheiden, dessen bauchige, sich nach oben hin verjüngende Form die ideale Entfaltung der Aromen sicherstellt. Ein Cognac-Glas ist ein Muss; zu den genussreichen Accessoires hingegen zählt das Pairing aus Cognac und Zigarre, das viele zumindest einmal ausprobieren. An Cognac-Marken mangelt es bei uns im Spirituosenversand-Shop nicht. Neben den renommierten, ganz großen Cognac-Häusern wie Hennessy, Martell, Courvoisier und Remy Martin berücksichtigen wir auch kleinere Brennereien mit ihren Weinbränden. Die besonders anspruchsvollen oder raren Cognacs sind übrigens tolle Geschenkideen an Sammler und eine lohnenswerte Investition, denn sie kommen in wunderschönen Flaschen und dekorativen Geschenkverpackungen zum Kunden.