× Aktion: 8 Jahre Rum & Co

Cocktails 🍹 - So schmeckt es Euch!

Die Welt der alkoholischen Mixgetränke ist herrlich breit gefächert. Mit einem Cocktail oder Longdrink kann man eine Mahlzeit begleiten, im Klub feiern, den Abend ausklingen lassen oder in geselliger Runde den Spaß verstärken. Cocktails und Longdrinks sind vor allem deshalb so beliebt, weil sie aus den unterschiedlichsten Zutaten hergestellt werden können und der Fantasie kaum Grenzen gesetzt sind. Einige Klassiker haben die Jahrhunderte überdauert und sorgen zu Hause genauso für gute Stimmung wie beim Ausgehen.

Finde Dein einfaches Rezept zum Selbermachen!

Charakteristika von Cocktails und Longdrinks

Zum ersten Mal wagte man sich wohl im 19. Jahrhundert an die Kreation von Mixgetränken auf alkoholischer Basis, doch so richtig in Schwung kamen sie erst im Laufe des 20. Jahrhunderts. Die Cocktails bezeichneten damals Drink-Varianten, die man heute wohl als Sling bezeichnen würde. Inzwischen gibt es verschiedene Richtlinien, nach denen man einen Cocktail klassifiziert. Er wird oft mit dem Shortdrink gleichgesetzt, dessen Gegenstück der Longdrink ist. In der Regel handelt es sich bei Cocktails um Mischgetränke, die mindestens eine Spirituose zur Basis haben. Hierbei verlassen sich Bartender auf der ganzen Welt vor allem, aber nicht nur, auf Whiskey, Wodka, Rum, Tequila und Gin oder auf Champagner, Brandy, Martini und Likör. Ergänzt wird diese Spirituosenbasis, die mengenmäßig den größten Anteil beim Mixgetränk ausmacht, durch den Modifier. Dieser ist für das Aroma bzw. den Geschmack mitbestimmend, nimmt jedoch je nach Rezept nur eine untergeordnete Rolle ein. Liköre und Obstbrände kommen hierfür am häufigsten zum Tragen, ebenso Sirup, Wermut oder Zitrussaft. Die quantitativ gesehen geringste Rolle spielt der Flavouring Part, der beim Mixen von Cocktails alles andere als obligatorisch ist. Er trägt insbesondere beim Bitter zum Gesamteindruck bei und wird als Sirup, Likör oder eine aromatische Spirituosenart beigefügt, und das meist nur in Tropfenform. Die restlichen Zutaten fasst man unter dem Begriff der Filler oder Mixer zusammen. Man versteht darunter Flüssigkeiten, die den Alkoholgehalt des Drinks vermindern und zu mehr Inhalt führen sollen. Hierfür wählt man spezielles Wasser wie Tonic oder Soda, Fruchtsaft, kohlensäurehaltige Softdrinks wie Cola oder auch Schaumwein sowie Wein.

Die Qual der Wahl

Egal, wie man die Cocktails unterteilt, man wird feststellen, dass das Sortiment einfach riesig ist und jedes einzelne Mixgetränk für Genuss mit Wiedererkennungswert sorgt. Abgrenzen lassen sich z. B. die Longdrinks vom als Shortdrink bezeichneten Cocktail. Sie stehen entweder für Mixgetränke mit einem größeren Volumen zwischen über zehn und bis zu 30 cl oder für vereinfachte Drinks, die im Becherglas mit Trinkhalm serviert und unter der Zugabe von Eiswürfeln genossen werden. Die Grenzen verlaufen jedoch relativ fließend und sicher ist, dass beide Drinkarten sich in beliebig viele Unterkategorien gliedern lassen. Gern werden Cocktails und Longdrinks nach dem Trinkanlass sortiert. So gibt es den typischen Aperitif, der vor dem Essen genossen wird und in den meisten Fällen den Appetit anregen soll. Solche Mixgetränke weisen einen vergleichsweise hohen Trinkgehalt auf, sind eher herb als süß und werden in kleineren Mengen zu sich genommen. Die Bezeichnung "Pre-Dinner-Drink" hat sich eingebürgert. Das Gegenteil hierzu ist der "After-Dinner-Drink", bei dem der Fokus auf einem süßen Geschmack liegt, wie man ihn von einer Nachspeise erwarten würde. Jene Dessert-Cocktails zeichnen sich durch ihren hohen Liköranteil aus, können andererseits aber auch mit Bitter und anderen verdauungsfördernden Zutaten angereichert sein. Ein klassischer Digestif z. B. ist weder sahnig noch süß, sondern regt mit Gewürzen und Kräutern den Stoffwechsel an. Die Zutaten der Longdrinks kann man genauso als Kriterium zur Klassifizierung zurate ziehen wie die Zubereitungsform (geschüttelt, gerührt, "on the rocks", Heißgetränke mit Kaffeeanteil) oder die Grundstruktur. Es ist außerdem üblich, die Drinks nach süß (sweet), mittel (medium) und trocken (dry) zu kategorisieren. Als Fazit lässt sich sagen, dass die faszinierende Welt der alkoholhaltigen Mixgetränke alle Farben des Regenbogens, alle Anlässe und alle Geschmacksvorlieben sowie Aromaspektren abdeckt.