Fernet Branca

Die Italiener sind Spezialisten, wenn es um Likör geht. Zu den Legenden aus Bella Italia, die ihren Erfolgszug rund um den Globus angetreten haben, gehört Fernet Branca. Was verbirgt sich hinter diesem Highlight, das in keiner Bar oder Hausbar fehlen sollte?
Weiterlesen

1 Artikel

Traditionsreicher Fernet Branca Likör aus Italien

Es handelt sich bei Fernet-Branca um einen Amaro. Was bedeutet das? Dieser italienische Begriff steht für Bitterlikör bzw. Magenbitter oder Kräuterbitter. Hergestellt wird dieser kultige Likör schon seit 1845. Im Laufe von rund 150 Jahren hat er sich weltweit etabliert, denn er eignet sich auch zum Mixen von Drinks. Die Herstellung von Fernet Branca übernimmt die Firma Fratelli Branca, die in Mailand ihren Sitz hat. Das Rezept für den bis heute unverändert hergestellten Bitterlikör stammt von Bernardino Branca. Er dachte sich eigentlich ein Produkt aus pflanzlichen Aromen aus, mit denen er Magen-Darm-Beschwerden lindern wollte. Man fühlt sich ein wenig an den Gin erinnert. So oder so gab er den Anstoß für einen Bitterlikör, der heute in fast jedem Haushalt zu finden ist. Das Logo mit dem Adler und der Weltkugel wurde 1893 erfunden.

1907 begann das Unternehmen Fratelli Branca mit dem Export von Fernet, wobei zuerst Argentinien angesteuert wurde. Dort wurde der Likör so populär, dass man sogar 1925 ein Destillerie in Buenos Aires eröffnete. In den USA etablierte sich der Fernet-Branca nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch auf dem europäischen Markt mag man ihn nicht mehr missen.

Mehr Informationen zu Fernet-Branca

Das alte Rezept für der Fernet Banker Likör bezieht sich auf 27 Kräuter, Gewürze und andere pflanzliche Zutaten. Es wird geheim gehalten, und nur der Präsident der Marke weiß persönlich, wie viel von welchen Botanicals zum Einsatz kommt. Zu den wenigen Zutaten, die allseits bekannt sind, gehören unter anderem Kamille, Chinin, Safran, Myrrhe, Angelikawurzel und Enzianwurzel. Neben dem charakterstarken Aroma und unverwechselbaren Geschmack zeichnet den Fernet-Branca aus, dass er einen etwas niedrigeren Zuckergehalt aufweist als normaler Amaro. Er wird zudem ein Jahr lang in einem Holzfass gelagert, bevor er seinen Weg auf den Markt findet.

Nicht das richtige gefunden? Wir beraten dich gerne.