Bitters

Manchmal lassen Produkte nicht lang Rätselraten und geben schon mit ihrem Produkttitel preis, worum es sich handelt bzw. wofür sie stehen. Ein Paradebeispiel dafür ist die Kategorie der Bitters. Dahinter verbergen sich ? wer hätte es gedacht ? Bitterspirituosen mit einem herben Geschmack. Aber wozu brauchst Du Bitter? In erster Linie sind Bitterspirituosen für Cocktails und Longdrinks gedacht. Da sie für das Mixen diverser Drinks unerlässlich sind, haben wir sie in die Rubrik Barzubehör bei Rum&Co aufgenommen.
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Was sind Bitters?

Warum Bitter kaufen? Die meisten Klassiker unter den Spirituosen ? wir meinen besonders den Rum, den Whisky, den Gin, den Cognac und den Tequila ? sind von Haus aus mehr oder weniger süß. Wie ausgeprägt die Süße ist, das hängt von verschiedenen Faktoren ab und ist von Produkt zu Produkt anders. Liköre beispielsweise bieten ein Maximum an Süße und müssen sogar einen bestimmten Zuckergehalt pro Menge aufweisen. Ebenso begegnest Du bei den Spirituosen aus aller Welt meist einem fruchtigen Geschmack. Um diese süßen und fruchtigen Hauptnoten auszugleichen und aufzulockern, solltest Du Bitters kaufen. Ihre Bitterkeit verleiht den Cocktails und Longdrinks eine dritte Geschmacksnote, wobei sie meist auch nach Kräutern und Gewürzen duften und dies in die Drinks mit einbringen. Wie bitter sind Bitters? Die Bitterkeit schwankt von Spirituose zu Spirituose. Sogenannter Halbbitter wird häufig eher zu den Kräuterlikören gezählt und ist halbsüß, halbbitter. Der Magenbitter und Kräuterbitter sowie der typisch italienische Amaro hingegen sind herber. Mit Fruchtsaft, Barbedarf wie Sirup und/oder anderen Spirituosen sowie Zucker oder Zitrone gemischt, wirkt der bittere Geschmack alles andere als aufdringlich. Es gibt schier unendliche Möglichkeiten, wie Du Bitters mixen kannst. Die Bitterspirituosen für Cocktails lassen sich übrigens mit den Bitterlimonaden vergleichen. Dabei handelt es sich um Mixer ohne Alkohol, bei denen Bitterkeit ebenfalls das A und O ist. Alkoholfreie Bitterlimonaden sind u. a. Bitter Lemon, Tonic Water, Ginger Ale und Ginger Beer. Teilweise ist das herbe Profil auf Chinin zurückzuführen. Wie die Bitters mit Alkohol gehören diese Filler zum wichtigen Barzubehör.

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Es gibt unglaublich viele Arten von Bitters, wobei der Angosturabitter oft als Klasse für sich betrachtet wird. Was ist Angostura Bitter? Der Angosturabitter stammt von der gleichnamigen Firma mit Sitz in der Karibik und blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Angostura Bitters ist seit fast 200 Jahren in Umlauf und profitiert von einem speziellen Rezept aus Kräutern und Gewürzen. Er ist bei etlichen Cocktailrezepten gern gesehen. Außerdem gibt es weitere bekannte Bitters für Longdrinks und Cocktails. Wie wäre es z. B. mit einem Anisée auf der Basis von Anis, einem grünen Absinth, einem Campari Likör oder einem Magenbitter von Fernet Branca, Meyers, Unicum oder Underberg? Für die Herstellung von Bitterspirituosen nutzt die Firma im Normalfall neutralen, hochprozentigen Alkohol, der mit bitteren Zutaten aus der Natur aromatisiert wird. Chinarinde, Kräuter und Gewürze wie Anis, Wermut oder Kümmel sind der Favorit. Manchmal wirst Du auf Lakritze treffen. Obwohl wir die Bitters als Barbedarf zusammengefasst haben, lohnt es sich, sie nicht nur zum Mixen von Cocktails zu verwenden. So manch eine Bitterspirituose eignet sich als Digestif nach der Mahlzeit.