Cognac

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Wie Du vielleicht weißt, wird Frankreich mit etlichen exquisiten Speisen und Getränken in Verbindung gebracht. Auch der charakterstarke Cognac stammt aus Frankreich und wird bis heute mehrheitlich dort hergestellt. Benannt wurde er nach der gleichnamigen Stadt und ihrem Umfeld, in der er vornehmlich produziert wird. Vielerorts bauen Destillerien ihre eigenen Weinsorten an, die sie dann für die Gewinnung der Cognacs verwenden. Nur aus Weißweinen hergestellte Branntweine aus Frankreich dürfen sich mit der Bezeichnung Cognac rühmen, alles andere sind Weinbrände.

Ähnlich wie auch andere alkoholische Getränke, werden Cognacs aus Weindestillaten gewonnen. Hierfür werden in der Region Charente vor allem Rebsorten der bekannten Crus Petite Champagne, Grande Champagne und Fins Bois angebaut. Aus dem Weißwein wird mithilfe von Brennblasen in einem Doppelbrand-Verfahren ein Destillat gewonnen. Nur das Herzstück daraus wird mit dem reinsten Quellwasser verdünnt und dann in speziellen Eichenholzfässern gelagert.

Je nachdem, wie lange ein Cognac nachreifen darf, kann er einen anderen Farbton und Charakter besitzen. Länger gereifte Cognacs haben ein tiefgründigeres Aroma und einen sanfteren Geschmack. Daher unterteilt man diese edlen Spirituosen in Klassen wie den jungen VS, den mindestens vier Jahre gereiften V.S.O.P. oder Réserve und den mindestens sechs oder sogar bis zu zwanzig Jahre gereiften XO bzw. Royal. Wenn Du das erste Mal einen Cognac probierst, solltest Du dich an ein länger gereiftes, vollmundiges und doch sanftes Exemplar wagen.