Sherry/Portwein

Was ist der Unterschied zwischen Sherry und Portwein? Portwein, oft auch kurz als "Port" bezeichnet, hat einen süßeren, schwereren Geschmack. Es handelt sich bei diesem Getränk um einen südlichen Wein mit erhöhtem Alkoholanteil. Der Name verrät bereits, woher der richtige Portwein kommt: aus Portugal. Port wird in einem ganz bestimmten Gebiet in Nordportugal hergestellt. Sherry hingegen ist ein Weißwein mit erhöhtem Alkoholgehalt, der aus Spanien stammt.
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Sherry und Portwein

Sherry ordnet man in die Kategorie der Liköre ein. Durch den besonderen Herstellungsvorgang gewinnt dieser Wein einen einzigartigen Geschmack von Hefe und Mandeln. Das wichtigste Merkmal von Sherry besteht darin, dass er aus einem trockenen Weißwein, bei dem die Palomino Traube Verwendung fand, produziert wird. Das ist der wesentliche Unterschied zwischen Sherry und Portwein.

Sherry versetzt man mit Branntwein, nachdem der Wein fertiggegoren ist. Somit wird der Alkoholgehalt deutlich erhöht, von 11 bis 12 % auf 15 bis 19 %. Zum Schluss reift der Wein in geöffneten 600-Liter-Fässern. Somit sind alle Arten von Sherry trocken. Um den Sherry süß zu machen, mischt man ihn mit Rebsorten wie Moscatel und Pedro Ximenez.

Die Trauben werden nach der Ernte zunächst getrocknet und dann erst gekeltert. Somit ist der Saft, der daraus gewonnen wird, sehr konzentriert und die im Wein enthaltene Hefe kann nicht den ganzen Zuckeranteil in Alkohol verwandeln. Somit liegt die Ähnlichkeit zwischen Sherry und Portwein im Herstellungsverfahren.